Düsseldorf: Streit über Eurovision Song Contest

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Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU) weist die gegen ihn gerichteten Vorwürfe wegen des Eurovision Song Contests als “Witznummer“ zurück.

Düsseldorf - Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU) ist wegen der Zusage von neun Millionen Euro an den NDR für die Ausrichtung des Eurovision Song Contest unter Beschuss geraten. Er spricht von einer "Witznummer".

Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU) weist die gegen ihn gerichteten Vorwürfe wegen des Eurovision Song Contests als “Witznummer“ zurück. “Der rechtliche Weg ist völlig sauber und völlig eindeutig“, sagte Elbers am Freitag der dpa. Die Fraktion der Linken im Stadtrat hat gegen das Stadtoberhaupt bei der Kommunalaufsicht ein Disziplinarverfahren beantragt.

Die Linke kritisiert, dass Elbers dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) ohne Ratsbeschluss mehr als neun Millionen Euro zugesagt habe. Erst mit einem Monat Verspätung sei der Stadtrat über die Finanzzusage informiert worden, um den Beschluss nachträglich zu genehmigen.

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Bilder: Der Eurovision Song Contest in Moskau

Elbers kritisierte am Freitag seinerseits, dass die nicht-öffentliche Tischvorlage für den Ratsbeschluss “binnen zehn Minuten“ an die Presse durchgestochen gewesen sei.

Elbers hisste am Freitag vor dem Rathaus demonstrativ eine Song- Contest-Fahne. Das Stadtoberhaupt hatte den Musik-Wettbewerb, bei dem Lena ihren Titel verteidigen will, nach Düsseldorf geholt und Berlin als Mitbewerber ausgestochen. Die Stadt erhofft sich einen Imagegewinn und Bekanntheitsschub von der Show.

dpa

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