Starke Erdbeben in Chile und auf Solomonen 

Santiago - Der Norden Chiles und die Inselgruppe der Solomonen sind am Sonntag jeweils von einem starken Erdbeben erschüttert worden. In beiden Regionen betrug die Stärke über 6 auf der Richterskala.

Der Norden Chiles ist am Sonntag von einem starken Erdbeben erschüttert worden. Berichte über Verletzte lagen nach Behördenangaben zunächst nicht vor. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,2 lag nach Angaben des Geologischen Dienstes der USA in Putre, 60 Kilometer von der Hafenstadt Arica an der Grenze zu Peru entfernt, in 110 Kilometern Tiefe.

Sowohl in der Ortschaft Putre als auch im ebenfalls im Norden gelegenen Belen seien Lehmhäuser beschädigt worden, teilte die chilenische Katastrophenbehörde mit. Zudem sei es auf einer Verbindungsstraße nach Bolivien zu Steinschlägen gekommen.

Bei einem Beben der Stärke 8,8 in Mittelchile kamen am 27. Februar 2010 insgesamt 524 Menschen ums Leben, 31 blieben vermisst.

Starkes Erdbeben erschüttert die Inselgruppe Solomonen

Die Inselgruppe der Solomonen im Südpazifik ist von einem starken Erdbeben erschüttert worden. Berichte über Verletzte oder größere Schäden lagen nach Behördenangaben zunächst nicht vor.

Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,6 lag nach Angaben des Geologischen Dienstes der USA rund 31 Kilometer unterhalb des Meeresgrundes. Betroffen war demnach ein knapp 130 Kilometer entferntes Gebiet westlich der Inselgruppe Kira Kira. Ein Tsunami werde nicht erwartet, teilte die Behörde am Montag mit.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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