Schweinegrippe-Impfstoff wird verbrannt

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Ungefähr 16 Millionen Impfdosen müssen verbrannt werden.

Magdeburg - Monatelang überlegten die Bundesländer, wie sie die Schweinegrippe-Impfstoffe entsorgen können. Jetzt wurde eine Lösung gefunden: In Magdeburg.

Der vor rund zwei Jahren von den Bundesländern für Hunderte Millionen Euro zu viel gekaufte Schweinegrippe-Impfstoff wird in Magdeburg vernichtet. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Freitag in Magdeburg. Die 16 Millionen Impfdosen sollen kommende Woche im Müllheizkraftwerk Rothensee verbrannt werden. Das Land Sachsen-Anhalt hatte als Vorsitzendes Land einer Länder-Arbeitsgruppe nach einem geeigneten Ort für die Vernichtung der Stoffe gesucht. Von dem Impfstoff war nur ein Bruchteil genutzt worden, weil sich kaum Menschen impfen ließen. Inzwischen ist die Haltbarkeit abgelaufen.

Normale Grippeimpfungen schützen heute ebenfalls gegen das H1N1-Virus. Von den insgesamt 34 Millionen erworbenen Impfstoff-Dosen seien 28,7 Millionen übrig geblieben, hatte das Gesundheitsministerium in Niedersachsen 2010 berichtet, das damals den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz hatte. Damit blieben die Länder auf Kosten von 239 Millionen Euro sitzen. Die Krankenkassen zahlten nur für Dosen, die auch genutzt wurden.

dpa

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