Verbot des Herbizids

Molkerei aus Freiburg verbietet Glyphosat komplett

Milchkühe stehen auf einer Weide.
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Die Molkerei Schwarzwaldmilch will in Zukunft nicht mehr, dass ihre Bauern Glyphosat zum Anbau für Futtermittel einsetzen.

Das Herbizid Glyphosat ist angeblich krebserregend. Die Molkerei Schwarzwaldmilch aus Freiburg hat ihren Landwirten deshalb verboten, das Mittel zu verwenden.

Freiburg - Glyphosat ist ein so genanntes "Totalherbizid" und wird in der Landwirtschaft verwendet, um Unkraut zu vernichten. Allerdings zerstört das Herbizid jede Pflanze, die damit in Kontakt kommt. Nutzpflanzen werden deshalb gentechnisch verändert, um resistent zu sein. Außerdem steht Glyphosat im Verdacht, Krebs zu erregen.

Wie BW24* berichtet, hat die Molkerei Schwarzwaldmilch aus Freiburg deshalb jetzt ihren Bauern verboten, Glyphosat einzusetzen. Außerdem will das Unternehmen zusätzliches Futter nur noch aus Europa beziehen, um die Abholzung des Regenwaldes für Sojaplantagen aufzuhalten.

Durch das Coronavirus in Baden-Württemberg waren zuletzt auch Restaurantbesitzer im Schwarzwald wirtschaftlich schwer betroffen (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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