Deutsche in der Wandergruppe

Schlimmes Unglück in den Schweizer Alpen: Sechs Menschen erfroren

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Schlimmes Unglück: In den Schweizer Alpen sind vier Skiwanderer erfroren.

In den Schweizer Alpen hat sich ein schlimmes Unglück ereignet - sechs Menschen starben durch ein Unwetter. 

Arolla - In den Schweizer Alpen sind vier Skiwanderer und zwei junge Bergsteiger ums Leben gekommen, die am Sonntag von einem Unwetter überrascht wurden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, gerieten die Skiwanderer am knapp 3800 Meter hohen Pigne d'Arolla unerwartet in einen Sturm und verbrachten die Nacht zum Montag draußen. Fünf Skiwanderer schwebten in Lebensgefahr.

Unglück in den Schweizer Alpen: Auch Deutsche betroffen 

Die Skiwanderer gehörten zu zwei Gruppen aus insgesamt 14 Deutschen, Italienern und Franzosen. Ein Mitarbeiter einer Berghütte schlug nach Angaben der Polizei am frühen Montagmorgen Alarm, nachdem er die Gruppen nicht wie erwartet in dem Unterschlupf vorgefunden hatte. Die Rettungskräfte starteten eine Hilfsaktion, an der laut Polizei sieben Hubschrauber mit mehreren Ärzten und Rettungssanitätern beteiligt waren.

Mehrere der Skiwanderer wurden mit Unterkühlungen vorgefunden, einer war bereits tot. Er sei vermutlich durch einen Sturz gestorben, erklärte die Polizei. Drei weitere starben später im Krankenhaus. Fünf Skiwanderer schwebten "in Lebensgefahr", die anderen hätten lediglich leichte Unterkühlungen. Die Verstorbenen waren bis zum Montagabend noch nicht identifiziert.

Unwetter überraschte auch zwei junge Bergsteiger 

Bei den verunglückten Bergsteigern handelte es sich um zwei Schweizer im Alter von 21 und 22 Jahren. Sie waren nach Angaben der Polizei im Gebiet zwischen den Kantonen Wallis und Bern von dem Unwetter überrascht worden. Am Sonntagabend wurden sie als vermisst gemeldet. Ihre Leichen wurden am Montagmorgen gefunden. Laut Polizei sind sie womöglich an Erschöpfung und Unterkühlung gestorben.

Seit Anfang des Jahres haben sich im Zusammenhang mit Unwettern und Lawinen zahlreiche tödliche Unglücke in den Schweizer Alpen ereignet. Seit dem 7. April fehlt von dem deutschen Unternehmer Karl-Erivan Haub jede Spur. Der Tengelmann-Chef kehrte von einer Skitour an der schweizerisch-italienischen Grenze nicht zurück.

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