„Cold Case“ von 1989

Vor Auslieferung nach Deutschland: Mordverdächtiger soll in Griechenland gestorben sein

Das einstige Fahndungsbild des mutmaßlichen Frauenmörders Spiridon K.
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Das einstige Fahndungsbild des mutmaßlichen Frauenmörders Spiridon K.

Nur durch einen Zufall konnten Ermittler nach mehr als 30 Jahren einen Mordfall aus dem Sauerland aufklären. Der Mann, der der Tat dringend verdächtig war, war vor einigen Monaten in Griechenland festgenommen worden. Zu einer Auslieferung nach Deutschland wird es aber nicht kommen.

Plettenberg - Es war der sprichwörtliche "Kommissar Zufall", der im April zur Festnahme eines Mannes führte, der vor 31 Jahren in Plettenberg im Sauerland eine Frau ermordet haben soll: Dass gegen den ehemaligen Gastarbeiter ein Haftbefehl vorlag, stellten griechische Polizeibeamte fest, als der 69-Jährige nach einem epileptischen Anfall in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Dort lag er zunächst lange im Koma, was eine Auslieferung nach Deutschland verzögerte, berichtet come-on.de*. Später wurde er in ein Gefängnis überführt und dort weiter auf der Krankenstation behandelt. Sein Gesundheitszustand soll sich aber zuletzt zusehends verschlechtert haben; bisher unbestätigten Informationen zufolge soll er jetzt in einem Athener Krankenhaus gestorben sein. Damit bleibt ein „Cold Case" wohl ungesühnt. *come-on.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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