Papst-Bruder: keine Angst um Benedikt

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Georg Ratzinger hat keine Angst um seinen Bruder Josef

Regensburg - Georg Ratzinger macht sich keine Gedanken um eine mögliche Gefahr für seinen Bruder Papst Benedikt XVI. Von den Festnahmen in London erfuhr er aus dem Radio.

Ungeachtet der Festnahme von fünf Terrorverdächtigen am Rande des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Großbritannien hat Georg Ratzinger keine Angst um seinen Bruder. Er glaube nicht, dass Anlass zur Sorge bestehe, sagte der frühere Regensburger Domkapellmeister am Freitag  in Regensburg. Die Sicherheitslage sei in der heutigen Zeit mit den modernen Möglichkeiten der Polizei doch gut unter Kontrolle.

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Dass sich ein Attentat wie auf Benedikts Vorgänger Johannes Paul II. wiederholen könne, glaube er kaum, fügte Ratzinger hinzu. Johannes Paul II. war 1981 auf dem Petersplatz vom Türken Ali Agca durch mehrere Schüsse schwer verletzt worden. Ratzinger selbst erfuhr selbst nur aus dem Radio von den Festnahmen, wie der 86-Jährige berichtete. Er habe daher auch keine weiteren Informationen darüber.

Verdächtige Algerier in London festgenommen

Wegen einer möglichen Bedrohung von Papst Benedikt XVI. hatte die britische Polizei zuvor fünf Männer festgenommen, einige von ihnen algerische Statsbürger. Die Verdächtigen im Alter zwischen 26 und 50 Jahren wurden laut Polizei am frühen Morgen in einem Unternehmen in der Londoner Innenstadt aufgegriffen worden. In mehreren Geschäftsräumen fänden Durchsuchungen statt, hieß es weiter. Behördenangaben zufolge wurden in der Nacht Informationen über ein mögliches Komplott gegen das Oberhaupt der katholischen Kirche bekannt. Benedikt hält sich seit Donnerstag zu einem viertägigen Staatsbesuch in Großbritannien auf.

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