Auf der A1 bei Hagen

Über Stunden ohne Wasser im Mini-Käfig: Autobahn-Polizei rettet Hundewelpen

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Die Welpen waren froh, als die Polizei den Transport stoppte.

Sie waren in einen Mini-Käfig auf einem Pkw-Anhänger gepfercht, seit Stunden ohne Wasser und Futter: Die Polizei hat auf der Autobahn sieben Hundewelpen gerettet.

Hagen - Einer aufmerksamen Autofahrerin ist es zu verdanken, dass die Polizei Dortmund am Sonntagabend gegen 20 Uhr auf der A1 zwischen Hagen-West und Volmarstein einen Transporter mit sieben Welpen aus dem Verkehr zog. Das berichtet Come-On.de*.

Die erst etwa acht Wochen alten Hunde waren in einem verdreckten Gitterkäfig von etwa einem halben Quadratmeter Grundfläche eingepfercht. Dieser stand auf der Ladefläche des Pkw eines 44-jährigen Polen, der in Richtung Westen unterwegs war. 

In dieser Gitterbox waren sieben Welpen untergebracht.

Die Polizisten gaben den erschöpften Hunden Wasser zu trinken und Hundefutter zu essen, das der Fahrer bei sich hatte. Bei einigen der Welpen waren oberflächlich Bissspuren zu erkennen.

Der Fahrer gab gegenüber der Polizei an, seit 20 Stunden unterwegs zu sein, aber auch einige Pausen gemacht zu haben. Ansonsten sagte er wenig. Er durfte seine Fahrt nach Zahlung einer Sicherheitsleistung fortsetzen. Die Polizei schrieb eine Anzeige.

Die Hunde waren nicht gechippt und nicht geimpft. Papiere lagen nicht vor. Die Polizei stellte die Welpen nach Rücksprache mit dem Veterinäramt sicher. Ein Mitarbeiter des Tierheims Hagen holte sie ab.

*Come-On.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital- Redaktionsnetzwerks.

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