Weltraum-Ausflug mit Rakete

Mehr als 185.000 Menschen wollten Jeff Bezos mit einer Petition daran hindern, auf die Erde zurückzukehren

Links ist Amazon-Gründer Jeff Bezos zu sehen, rechts hebt eine Rakete des Raumfahrtunternehmens Blue Origin ab.
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In mehreren Petitionen forder Kritiker, dass Jeff Bezos nach seiner Weltraumreise nicht zurück kehrt.

Tausende Menschen forderten in Petitionen, dass Multimilliardär und Amazon-Gründer nach seiner Weltraum-Reise nicht zurück auf die Erde kehrt.

Update vom 20. Juli, 18:12 Uhr: Am heutigen Dienstag unternahm Jeff Bezos mit seinem Unternehmen Blue Origin den angekündigten Weltraum-Flug und ist damit - neun Tage nach Richard Branson - der zweite Milliardär, der sich offiziell als Astronaut bezeichnen darf. Der Raumflug des Amazon-Gründers (*fr.de berichtete) dauerte elf Minuten mit vier Minuten Schwerelosigkeit.

Trotz eifriger Unterzeichner einer Petition mit dem Titel „Erlaube Jeff Bezos nicht zur Erde zurückzukehren“ wurde eine Wiederkehr des Milliardärs zum Planeten Erde selbstverständlich nicht aktiv nicht verhindert. Immerhin 163.000 Menschen hatten die am Ende jedoch unterschrieben, wie Business Insider berichtet. Eine weitere Petition fand zudem weitere 22.000 Unterstützer. Insgesamt sprachen sich also 185.000 Menschen erfolglos gegen eine Rückkehr des Amazon-Gründers aus.

Petition sollte Jeff Bezos daran hindern, auf die Erde zurückzukehren

Ursprungsmeldung vom 24. Juni: Kent, Washington - Man kann ja gegen alles erdenklich mögliche protestieren und Petitionen starten. Da gibt es die absurdesten und interessantesten Beispiele, die einen nur den Kopf schütteln lassen. Wie beispielsweise ein Anliegen von Star Wars-Fans, die von der US-Regierung verlangten, einen echten Todesstern zu bauen. Wie bild.de berichtet, unterschrieben 34.435 Fans diese Petition, allerdings blieb ihr Wunsch unerfüllt. Aktuell sorgen auch Petitionen mit Weltraum-Bezug für Gesprächsstoff - eine zielt gegen den reichsten Mann unseres Planeten: Jeff Bezos.

Denn geht es nach Tausenden von Menschen, soll der Weltraumausflug des Amazon-Gründers am liebsten gar nicht mehr enden, sie wollen ihn nicht mehr auf der Erde haben. Bezos will am 20. Juli mit der Rakete New Shepard in den Weltraum fliegen (*FNP berichtete). Laut eines Berichts von Business Insider ist das der erste bemannte Flug des von Bezos gegründeten Raumfahrtunternehmen Blue Origin. Mit an Board kommen Bezos‘ Bruder Mark sowie ein Weltraumtourist, der sich seinen Platz für schlappe 28 Millionen Dollar (23,6 Millionen Euro) erkauft hat.

Petition: Jeff Bezos „bösartiger Overlord“

Auf seinem Instagram-Profil schreibt Jeff Bezos, dass er schon seit seinem fünften Lebensjahr davon träumt, ins All zu reisen. Nun will er sich seinen Traum verwirklichen - „das größte Abenteuer, mit meinem besten Freund“.

Seine Kritiker wollen ihn am liebsten für immer von der Erde loswerden. Ins Leben gerufen wurde die jüngste Petition von Ric G. Schon 116.666 Menschen haben den ungewöhnlichen Antrag unterzeichnet. Das Anliegen: „Milliardäre sollten nicht existieren, weder auf der Erde, noch im Weltall. Aber falls sie sich für letzteres entscheiden, sollten sie dort bleiben“. Manche Teilnehmer der Petition gaben als Grund für ihre Unterschrift an: „Auf die Erde zurückkommen zu dürfen, ist ein Privileg, kein Recht“.

Eine frühere Petition hat bereits mehr als 22.149 Unterschriften. Der Initiator Jose Ortiz nennt Bezos einen „bösartigen Overlord“, der „die Weltherrschaft an sich reißen will“. Er und Tausende andere sind sicher: „Jeff hat mit den Freimaurern zusammengearbeitet“, wie Ortiz in der Petition schreibt. Und: „Das Schicksal der Menschheit liegt in unseren Händen“. *FNP und fr.de ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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