Riesen-Andrang: Papst-Messe im Olympiastadion

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Nach wochenlangen Diskussionen wird die Messe mit Papst Benedikt XVI. bei seinem Berlin-Besuch am 22. September nun doch ins Olympiastadion verlegt.

Berlin - Riesen-Ansturm: Nach wochenlangen Diskussionen wird die Messe mit Papst Benedikt XVI. bei seinem Berlin-Besuch am 22. September nun doch ins Olympiastadion verlegt.

“So viele Menschen wollen die Heilige Messe mit dem Papst feiern, dass der Platz vor dem Schloss Charlottenburg aus allen Nähten platzen würde“, begründete Diözesanadministrator Weihbischof Matthias Heinrich am Mittwoch den Schritt. Die endgültige Entscheidung treffe aber der Vatikan. Schon heute lägen fast 50.000 Anmeldungen vor, sagte Prälat Ronald Rother, der für die Vorbereitung des Papstbesuchs im Erzbistum Berlin verantwortlich ist. Es sei nach wie vor möglich, sich unter www.papst-in-deutschland.de sowie in den Pfarrgemeinden des Erzbistums Berlin anzumelden. Mit dieser Entscheidung sei sicher gestellt, dass alle Anmeldungen berücksichtigt werden könnten, sagte der Generalkoordinator der Papstreise, Hans Langendörfer. “Viele haben die Erfahrungen der Messe von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1996 in guter Erinnerung.“

Das Olympiastadion Berlin sei barrierefrei und biete neben einem bewährten Sicherheitskonzept auch ausreichend Sitzplätze, von denen viele überdacht seien. “Das wird gerade älteren Menschen helfen, an der Papstmesse teilnehmen zu können“, sagte Langendörfer. Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, wertete die zahlreichen Anmeldungen als gutes Zeichen: “Ich freue mich über die positiven Zahlen und das große Interesse. Die Menschen fühlen sich vom Heiligen Vater und dem Motto der Reise, 'Wo Gott ist, da ist Zukunft', angesprochen.“ Die Verlegung der Papstmesse in das Olympiastadion wurde den Angaben zufolge zwischen dem Vatikan, der Deutschen Bischofskonferenz und dem Erzbistum Berlin abgestimmt. Die endgültige Entscheidung werde Ende Juni der Verantwortliche für die Papstreisen, Alberto Gasbarri, aus dem Vatikan treffen, der dann zu einer weiteren Vorbereitungsreise nach Deutschland komme.

dapd

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