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Holzgeländer eines Balkons gibt nach: Fünf Schwerverletzte - Zwei Männer schweben in Lebensgefahr

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Von: Kathrin Reikowski

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Feuerwehr und Polizei in einem Wohngebiet
Fürstenau (Osnabrück): Ein Balkon im niedersächsischen Fürstenau reißt am Sonntag fünf Menschen in die Tiefe. © Nord-West-Media TV/NWM-TV/dpa

Fünf Schwerverletzte in Niedersachsen: Ein hölzernes Balkongeländer ließ nach. Die Ursache ist noch unklar.

Update vom 25. September, 22.13 Uhr: Wie die Bild-Zeitung erfahren haben will, sind die Schwerstverletzten aus Fürstenau alles Männer. Zwei von ihnen schwebten sogar in Lebensgefahr. Sie hätten sich bei einer Party gegen das Balkongeländer gelehnt, das plötzlich nachgab.

Ein Polizeioberkommissar aus der Region Osnabrück habe zudem bestätigt, dass sich der Balkon in dreieinhalb Metern Höhe befunden habe, und die Männer auf einer darunter liegenden Steinterrasse aufschlugen.

Holzgeländer eines Balkons gibt nach: Fünf Menschen schwer verletzt - Ursache noch unklar

Erstmeldung vom 25. September, 19.49 Uhr:

Fürstenau (Niedersachsen) - Tragischer Unfall in Niedersachsen: Am Sonntag ließ das hölzerne Geländer eines Balkons in Fürstenau bei Osnabrück nach: Dabei stürzten fünf Menschen in die Tiefe. Sie seien alle schwer verletzt.

Genaueres zur Ursache ist laut Polizei noch unklar. „Die Verletzten sind in verschiedene Krankenhäuser gekommen, einer von ihnen mit dem Hubschrauber“, teilte die Polizeidirektion Osnabrück am frühen Sonntagabend lediglich mit.

Feuerwehr und Polizei bergen von Trümmerteilen getroffene und verschüttete Menschen

Zudem war in einer ersten Polizeimeldung davon die Rede, dass es sich bei dem betroffenen Haus um ein Einfamilienhaus gehandelt habe. Polizei und Feuerwehr waren Bildern vom Unfallort mit einem Großaufgebot vor Ort.

Ob bei dem Unglück auch der ganze Balkon in die Tiefe gerissen wurde, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Weitere Informationen zu dem Fall werden den Angaben zufolge erst am Montag veröffentlicht.

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hatten wir geschrieben, dass der Balkon abgebrochen war und fünf Menschen in die Tiefe gerissen und dabei zum Teil verschüttet hatte. Nach neuen Informationen der Polizei stellte sich das als falsch heraus. (dpa/kat)

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