Opferzahl in Japan steigt weiter

Tokio - Die Zahl der Todesopfer nach der Erdbebenkatastrophe in Japan steigt weiter fast stündlich. Am Dienstagabend (Ortszeit) lag die Totenzahl nach Angaben der Polizei bei 9099.

Mehr als 13 786 Menschen würden noch vermisst. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

Unter den Toten und Vermissten befinden sich auch viele Kinder. Bis jetzt wurden 130 junge Todesopfer in den am stärksten betroffenen Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima bestätigt, doch diese Zahl wird nach Angaben des Erziehungsministeriums mit Sicherheit noch steigen.

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Mehr als 1600 Kinder und Jugendliche werden seit dem Beben noch vermisst. Über 5680 Schulen wurden durch die Erdstöße und den folgenden Tsunami vor mehr als zehn Tagen beschädigt. Die japanische Gesellschaft gilt aufgrund einer extrem niedrigen Geburtenrate als überaltert.

dpa

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