Bei Schiffsarbeiten

Nordsee-Drama: Junge Frau (24) geht über Bord und bleibt verschwunden - Polizei sucht fieberhaft

Die Wellen der Nordsee schlagen in Dagebüll in Schleswig-Holstein an einen Anleger.
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In der Nordsee herrscht mitunter heftiger Wellengang.

Bei einem Unglück in der Nordsee verschwindet eine junge Frau in den Fluten. Eine großangelegte Suche nach dem Crewmitglied eines Containerschiffs ist bisher erfolglos.

  • Die raue See ist ein gefährliches Arbeitsumfeld.
  • Das bekam nun auch eine 24-jährige Frau zu spüren - mit schlimmen Folgen.
  • Auch die Polizei musste eingeschaltet werden.

Bremerhaven - Die Arbeit auf Hoher See kann mitunter höchst gefährlich sein. Je nach Wetterlage können die in diesem Umfeld arbeitenden Personen in Lebensgefahr geraten.

Für eine junge Frau endete der Einsatz in der Nordsee mit einem furchtbaren Drama. Nach Angaben der Polizei in Bremen ging eine 24-Jährige in der Nacht von Samstag auf Sonntag vor der Küste von Bremerhaven über Bord. Sie war als Crewmitglied auf einem Containerschiff unterwegs.

Drama in der Nordsee: Junge Frau (24) geht über Bord - Polizei sucht verzweifelt nach ihr

Die Polizei leitete nach dem Verschwinden der jungen Frau auf stürmischer See umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Dabei wurden „mehrere Schiffe und Hubschrauber“ eingesetzt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt waren die Suche allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Die Maßnahmen „führten bisher nicht zum Auffinden der Frau“, schrieb die Bremer Polizei in einer offiziellen Mitteilung.

Die genauen Umstände des Nordsee-Dramas um die Vermisste sind noch nicht vollends aufgeklärt. „Die 24-Jährige fiel nach ersten Erkenntnissen beim Verrichten einer Arbeit in die Nordsee“, beschrieb die Polizei den Hergang des Unfalls. Das Containerschiff, auf dem die über Bord gegangene Frau arbeitete, fuhr unter der Flagge Dänemarks. Es liegt nach Polizeiangaben derzeit in Bremerhaven vor Anker.

Video: Wassertemperaturen und Wetter für Nord- und Ostsee am 7. Februar 2021

Die Suche nach der jungen Frau sowie die weiteren Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Bremen zur Unfallursache dauern laut Polizei an. Die Chancen, sie noch lebend zu finden, schwinden jedoch mit jeder Minute. (kh)

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