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Über 20.000 Neuinfektionen - Corona-Inzidenz in Bayern sinkt

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Von: Katarina Amtmann

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Die Corona-Fallzahlen am 11. April 2022 sind leicht abgesunken
Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt (Symbolbild) © Wolfgang Maria Weber/imago

Die Inzidenz in Bayern sinkt, es wurden über 20.000 Neuinfektionen gemeldet. Auch 31 Todesfälle kamen hinzu. Alle News im Ticker.

Update vom 28. April, 9 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag für Bayern einen Wert vom 839,8, am Vortag lag er bei 868,1. In absoluten Zahlen waren das 21.782 neue Infektionen. Die Zahl der Covid-Todesfälle in Bayern seit Beginn der Pandemie stieg um 31 auf 23.495.

Die tatsächlichen Zahlen sind mutmaßlich höher, da Fachleute seit einiger Zeit von einer Dunkelziffer nicht erfasster Corona-Infektionen ausgehen. So lassen nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen.

Update vom 27. April, 15.06 Uhr: Nach dem Wegfall der bundesweiten Corona-Maßnahmen entfallen zum Monatswechsel auch in Bayerns Landtag die Maskenpflicht und die 3G-Regel. „Wir waren bislang vorsichtiger, um die Arbeit des Parlaments sicherzustellen. Aber natürlich gilt für uns im Parlament das Gleiche wie fast überall im Freistaat, so dass das Tragen der Maske nun freiwillig ist“, sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Mittwoch in München. Bereits seit dieser Woche tagt das Parlament wieder in voller Stärke und ohne Trennscheiben.

Wer Corona bekomme, habe dank Impfungen meist einen eher harmlosen Verlauf und auch die Ansteckungszahlen würden sinken, sagte Aigner. „Das ermöglicht uns auch im Bayerischen Landtag die Rückkehr zur Normalität. Es bleibt aber natürlich jeder und jedem unbenommen, freiwillig eine Maske zu tragen. Und auch die Hygienemaßnahmen sind absolut empfehlenswert.“

Im Landtag gilt seit dem 15. Juni 2020 eine Maskenpflicht. Anfangs war nur das Tragen einer medizinischen Maske vorgeschrieben, im Verlauf der Pandemie wurde daraus eine Vorgabe für FFP2-Masken. Auch Besuchergruppen können bald wieder in voller Stärke in den Bayerischen Landtag kommen.

Über 20.000 Neuinfektionen: Corona-Inzidenz in Bayern steigt

Update vom 27. April, 8.19 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Bayern ist erneut gestiegen. Am Mittwoch lag sie bei 868,1 - das sind 18,9 mehr als am Vortag. Vor einer Woche hatte sie noch um fast 100 niedriger gelegen, dieser Wert war allerdings wohl durch die Osterfeiertage verzerrt.

Die Corona-Zahlen der letzten 24 Stunden

Die Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu interpretieren. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Corona in Bayern: Tests an Schulen laufen aus

Update vom 26. April, 12.40 Uhr: Es bleibt dabei: Die regelmäßigen Corona-Tests an Schulen und die Testpflichten in Kindergärten und Kitas in Bayern laufen Ende dieser Woche aus. Das Kabinett beschloss am Dienstag formal, die entsprechenden Vorschriften aus der Corona-Verordnung zu streichen. Das teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann nach der Kabinettssitzung - diesmal wieder in Präsenz - in München mit.

Damit müssen Schüler in dieser Woche letztmalig Corona-Selbsttests machen. Auch die regelmäßigen PCR-Tests an Grundschulen und in den fünften und sechsten Klassen an weiterführenden Schulen entfallen. Bei einem Infektionsfall in einer Klasse gibt es ebenfalls keine Tests mehr an den Schulen.

Parallel dazu fallen auch alle Testpflichten im Bereich der Kinderbetreuung weg. Kostenlose Corona-Selbsttests, etwa über Gutscheine für Apotheken, werden dann ebenfalls nicht mehr angeboten. „Aus unserer Sicht ist die akute Bedrohung durch das Virus derzeit gebannt“, sagte Herrmann. Derzeit deute alles auf Entspannung hin.

Über 13.000 Neuinfektionen: Corona-Inzidenz in Bayern steigt

Update vom 26. April, 9.24 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist im Vergleich zum Vortag angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert mit 849,2 an. Am Vortag hatte der Wert bei 802,4 gelegen, vor einer Woche bei 862,5.

Unklar ist jedoch, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI binnen eines Tages 13.713 Corona-Neuinfektionen und 48 Todesfälle in Zusammenhang mit einer Infektion mit Sars-CoV-2. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.20 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 7480 registrierte Ansteckungen und 5 Todesfälle.

Corona in Bayern: Sommersemester beginnt mit Präsenz

Update vom 25. April, 13.45 Uhr: Zum Auftakt des Sommersemesters hat Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) alle Studierenden zum Tragen von Masken in den Räumen der Hochschulen aufgerufen. „Jetzt geht es wieder richtig los - ab heute füllen sich die Universitäten in Bayern mit Leben. Ich freue mich auf ein Sommersemester der Normalität, aber auch eines mit neuen Herausforderungen“, sagte der Politiker am Montag in München. Die Studenten könnten jetzt endlich wieder alle Hörsäle, Seminarräume und Bibliotheken nutzen.

Trotz dieser wiedergewonnenen Normalität mahnte der Minister aber weiterhin zur Vorsicht: „Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Es gilt nach wie vor: safety first! Das Tragen der Maske in Innenräumen ist eine effektive Maßnahme, die Gesundheit aller auf dem Campus zu schützen. Auf diesen Schutz sollten wir nicht verzichten.“

Die bayerischen Universitäten bieten nach den Corona-Jahren im Sommersemester wieder zahlreiche Lehrveranstaltungen in Präsenz an und wollen so viel Normalität wie möglich schaffen. „Unsere Hochschulen haben in den letzten Jahren umfassende und hochwertige digitale Lehrangebote aufgestellt. Sie haben gezeigt: Digitales Studieren schafft Flexibilität und eröffnet neue didaktische Dimensionen“, sagte Blume .Dennoch sei klar, dass der direkte Austausch vor Ort unersetzbarer Bestandteil von Studium, Forschung und Lehre sei. Es gelte nun, die Errungenschaften der digitalen Lehre langfristig und klug einzubinden und gezielt mit der Lehre vor Ort auszubalancieren.

Schule in Bayern geht wieder los: Corona-Regeln werden bald gelockert

Erstmeldung vom 25. April, 9.22 Uhr: München - Die Corona-Inzidenz in Bayern ist weiter gesunken. Allerdings ist unklar, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen. Experten gehen seit geraumer Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom Robert Koch-Institut (RKI) erfasst werden - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Und nur diese zählen in der Statistik.

Corona-Inzidenz in Bayern sinkt

Am Montag meldete das RKI für den Freistaat eine Inzidenz von 802,4 - vor einer Woche lag der Wert noch bei 939,5. Die Inzidenz gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche an. Genau 7784 Neuinfektionen und 3 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus kamen innerhalb eines Tages hinzu.

Auch auf den Intensivstationen ist die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen zurückgegangen: Das Divi-Intensivregister meldete am Montag (Stand 6.05 Uhr) 239 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, am Montag zuvor waren es noch 285.

Corona regional: Das Update für Bayern

Corona-News Bayern: Schule geht nach Osterferien wieder los

Nach den Osterferien geht die Schule wieder los: Die Schüler im Freistaat können sich über eine Lockerung der Corona-Regeln freuen. Es ist aber auch Vorsicht geboten: Viele von ihnen dürften nach zwei Wochen mit vielen Kontakten in die Klassenzimmer zurückkehren.

Corona-Regeln an Schulen laufen aus

In den nächsten fünf Tagen gilt weiterhin die Corona-Test-Pflicht. Damit will die Staatsregierung den nach den Ferien befürchteten höheren Infektionszahlen begegnen. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) riet bereits zu besonderer Vorsicht. Denn: Zum 1. Mai laufen die Regelungen zu den generellen, anlasslosen Tests für Schüler und die 3G-Regelung für Lehrkräfte und die anderen Beschäftigen dann aus.

Am nächsten Mittwoch beginnen außerdem für rund 35.000 bayerische Schüler die Abiturprüfungen. Maßnahmen wegen der Corona-Pandemie gibt es laut Kultusministerium dieses Jahr nicht mehr. Es sei keine Testpflicht geplant, und die Abiturienten könnten selbst entscheiden, ob sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen wollen. (kam/dpa)

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