Nach Anschlag in Moskau erste Funktionäre gefeuert

+
Nach dem Terror-Anschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo wurde jetzt ein leitetender Mitarbeiter des Inneministeriums entlassen.

Moskau - Kremlchef Dmitri Medwedew hat nach dem Selbstmordattentat auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo einen leitenden Mitarbeiter des Innenministeriums entlassen.

Lesen sie auch:

Bericht: Deutsches Opfer stammte aus Köln

Russland brauche insgesamt einen wirksameren Schutz der Passagiere im öffentlichen Verkehr, erklärte Medwedew nach Angaben der Agentur Interfax am Mittwoch.

“Die Zahl der Sicherheitsverstöße nimmt zu, praktisch überall“, sagte Medwedew bei einem Treffen mit Innenminister Raschid Nurgalijew. Betroffen seien nicht nur Flughäfen, sondern auch der Schienen- und Busverkehr. Die Regierung müsse jetzt Maßnahmen ergreifen, um die Lage zu verbessern.

Terroranschlag auf Moskauer Flughafen

Terroranschlag auf Moskauer Flughafen

Der Präsident entließ nach dem Terroranschlag vom Montag, bei dem 35 Menschen sowie der Selbstmordattentäter starben, den Leiter der zentralen Verkehrsabteilung wegen schwerer Sicherheitsverstöße im öffentlichen Transport. Neben dem Generalmajor wurden auch andere Funktionäre entlassen, wie Minister Nurgalijew sagte.

In der russischen Hauptstadt gedachten die Menschen am Mittwoch mit einem “Tag der Trauer“ der Opfer. Bei dem Blutbad waren auch 180 Menschen verletzt worden. Nach Darstellung der Ermittler hatten die Terroristen wegen zu laxer Sicherheitsvorkehrungen ein leichtes Spiel bei ihrem Anschlag.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare