Demonstrationen gegen Neonazis und Islam-Feinde

+
Demonstranten führen am Sonnabend (31.03.2012) in Lübeck Transparente und Plakate auf einem Umzug mit sich, worauf unter anderem zu lesen ist "Naziaufmarsch verhindern".

Brandenburg - Keine Chance für Neo-Nazis und Islam-Feinde: In mehreren deutschen Städten, aber auch in Dänemark sind am Samstag tausende Bürger gegen auf die Straße gegangen, um gegen rechte Demonstranten zu protestieren.

Unter dem Motto “Lübeck ist bunt“ folgten in der Hansestadt rund 2500 Bürger einem Aufruf des Bündnisses “Wir können sie stoppen“. Der Protest richtete sich gegen einen Aufmarsch von rund 120 Rechtsextremisten, die damit an die Bombardierung Lübecks durch die britische Luftwaffe am 29. März 1942 erinnern wollten.

In Brandenburg/Havel protestierten rund 600 Menschen mit einem “Tag der Demokratie“ gegen einen Aufmarsch der rechtsextremistischen NPD. Demonstranten starteten zu einem Fahrradkorso, um den Nazis nicht die Straße zu überlassen. In Dortmund versammelten sich 300 Demonstranten zu einem Protestmarsch gegen Neonazis.

Ins dänische Aarhus hatten rechtsextreme Organisationen aus mehreren europäischen Ländern zu einer anti-islamischen Großkundgebung aufgerufen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Vertreter der rechten Danish Defence League (Dänische Verteidigungsliga) und ihrer Schwesterorganisationen aus Deutschland, Polen, Großbritannien, Schweden, Finnland, Norwegen und Spanien von Gegendemonstranten getrennt zu halten. Ein buntes Bündnis dutzender Organisationen und Gewerkschaften versammelte im Zentrum der zweitgrößten dänischen Stadt an die 5000 Gegendemonstranten. Nach Angaben der Polizei blieb es zunächst ruhig.

dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion