Einsame Seelen vereint

„Sie ist alles für mich“ - Lkw-Fahrer adoptiert Katze, die niemand haben wollte

Ein Mann macht ein Selfie von sich und einer orangefarbenen Katze.
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Lkw-Fahrer Paul nimmt seinen Schützling mit auf lange Fahrten.

Ein einsamer Lkw-Fahrer aus den USA adoptiert eine verlassene Katze, die ihn fortan auf seinen langen Fahrten begleitet. Die beiden sind unzertrennlich.

Minnesota - Niemand wollte Kater Percy haben und an LKW-Fahrer Paul nagte die Einsamkeit. In dieser Geschichte haben die zwei doch noch ihr Glück gefunden. Kater Percy wartete im Tierheim auf ein liebevolles zu Hause (*FR berichtete), als Lkw-Fahrer Paul eine wundervolle Idee kam: Warum nicht ein Tier adoptieren, das ihn auf seinen teils langen und öden Fahrten durch die Straßen der USA begleiten kann? Es war der Beginn einer innigen Freundschaft.

Wenn Paul von seinen schier endlosen Fahrten nach Hause zurückkehrte, wartete niemand auf ihn. Denn der alleinstehende Lkw-Fahrer hat keine Familie. Ähnlich ging es Percy. Der orangefarbenen Katze fehlt ein Stück von ihrem Ohr sowie ein paar Zähne. Zudem hat sie einige Narben. Deshalb fand sich niemand, der den Kater adoptieren wollte. Doch dem Lkw-Fahrer waren solche Äußerlichkeiten egal. Er erkannte in dem Kater eine verwandte Seele, die sich genau wie er selbst nach Liebe und Freundschaft sehnte.

LKW-Fahrer adoptiert Kater, der im Tierheim von allen übersehen wurde

Lkw-Fahrer verliert Percy: „Ich dachte, meine Katze stirbt draußen im Schnee“

Früher hatte Paul seinen Kater Howie auf seinen Fahrten immer dabei. Doch nach dem Tod seines geliebten Haustiers war der Lkw-Fahrer aus dem US-Bundesstaat Minnesota wieder alleine. Der Trucker merkte, dass ihm die Gesellschaft seiner Katze fehlte und begab sich auf die Suche nach einem neuen Stubentiger. In Percy fand er einen treuen Begleiter.

Doch 2017 verschwand Percy spurlos. Paul suchte seine Katze verzweifelt. Doch da er vertraglich an Abgabezeiten für seine transportierten Waren hat, muss er weiterziehen, wie mprnews.com berichtet. „Ich habe keine Wahl, ob ich irgendwo länger bleiben will“, sagt er. Es habe sich so angefühlt, als ob er ein Kind zurückgelassen hätte, beschreibt er das traurige Gefühl, das auch heute noch in ihm hochkommt. „Ich dachte, meine Katze stirbt draußen im Schnee“.

400 Meilen (ca. 644 km) später dann die Entdeckung: Percy hatte sich die ganze Zeit unter dem Lkw versteckt - und kroch ölverschmiert hervor. Die Erleichterung war groß. „Diese orange, tierische Seele ist alles für mich“. *FR ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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