Dutzende sind verletzt

Brandanschlag mit 33 Toten: Motiv des mutmaßlichen Täters geklärt

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In Japan ist es zu einem Anschlag gekommen.

In Japan ist es zu einem Brandanschlag auf ein Filmstudio gekommen. Dabei wurden offenbar 33 Menschen getötet. Jetzt ist das Motiv des mutmaßlichen Täters klar.

Update vom 19. Juli, 6.36 Uhr: Der mutmaßliche Brandstifter in Japan, der einen Anschlag auf ein Animationsfilmstudio mit 33 Todesopfern verübte, hat sich Medienberichten zufolge durch die Produktionsfirma betrogen gefühlt. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Freitag unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtete, sagte der Festgenommene der Polizei, das Studio habe seine Idee für ein Werk gestohlen. Der Täter hatte am Vortag das Studiogebäude betreten und eine brennbare Flüssigkeit vergossen. Daraufhin zündete er das Gebäude an und rief dabei: „Sterbt!“.

36 Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt. Auch der 41-jährige mutmaßliche Täter erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Kurz darauf gestand er den Berichten zufolge die Tat.

Betroffen von dem Gewaltakt ist die 1981 gegründete Produktionsfirma Kyoto Animation. Sie hat vor allem in den 2000er Jahren einige beliebte Fernseh-Zeichentrickserien wie „K-On!“, „Free!“ und „Suzumiya Haruhi no Yuutsu“ produziert, die sich insbesondere an die jüngere Generation richten. Der Brandanschlag sorgte weltweit für Entsetzen und Trauer unter Fans japanischer Anime-Filme.

Brandanschlag auf Zeichentrickstudio in Japan: 33 Tote - Mutmaßlicher Täter gefasst

16.55 Uhr: Ein Zeichentrick-Filmstudio in Japan ist am Donnerstag offenbar zum Ziel eines verheerenden Brandanschlags geworden: Bis zum Abend meldete die Feuerwehr 33 Tote sowie 36 Verletzte, darunter auch der vermutliche Täter. Er soll am Morgen das dreistöckige Gebäude in der Stadt Kyoto mit einer entflammbaren Flüssigkeit in Brand gesetzt haben. Die Kyoto Animation Filmstudios hatten laut ihrem Direktor in der Vergangenheit Morddrohungen erhalten.

Zehn der Opfer im Krankenhaus hätten schwere Verletzungen erlitten, sagte ein Polizeisprecher. Der Verdächtige hatte demnach "eine brennbare Flüssigkeit" in dem Gebäude verteilt und sie angezündet. Dabei soll er Augenzeugenberichten zufolge "Ihr werdet sterben", gerufen haben.

Japan: Anschlag auf Filmstudio? Zahl der Toten auf 24 gestiegen

10.54 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Filmstudio in Japan ist die Zahl der Toten auf mindestens 24 gestiegen. Etwa zehn weitere Tote seien auf den Treppen des zweiten Stockwerks entdeckt worden, eine Leiche sei in der ersten Etage gefunden worden, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Nach dem Vorfall in der Stadt Kyoto war zunächst von 13 Toten die Rede gewesen.

Update vom 18. Juli, 8.40 Uhr: Bei dem Brand in einem Animationsstudio im japanischen Kyoto sind nach Befürchtungen der Einsatzkräfte zwölf Menschen ums Leben gekommen. 36 weitere Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, berichteten lokale Medien am Donnerstag. Als Ursache des Feuers wird Brandstiftung vermutet.

Der mutmaßliche Täter, ein 41-jähriger Mann, befinde sich unter den Verletzten und wurde ins Krankenhaus gebracht. Das Motiv für die Tat war zunächst unklar. Der Mann soll eine brennbare Flüssigkeit am Donnerstagmorgen (Ortszeit) an dem Gebäude versprüht und daraufhin das Feuer gelegt haben.

Die Animationsproduktionsfirma ist bekannt für beliebte Fernseh-Zeichentrickserien wie „K-On!“, „Free!“ und „Suzumiya Haruhi no Yuutsu“. Aufnahmen des dreistöckigen Firmengebäudes zeigten ein völlig ausgebranntes Haus, aus dem noch Rauchwolken aufstiegen.

Lokale Medien hatten zunächst vom Fund einer Leiche berichtet. Bis Ärzte und dann auch Behörden den Tod von Unglücksopfern in Japan offiziell bestätigen, dauert es in der Regel einige Zeit.

Erstmeldung vom 18. Juli, 7.50 Uhr: Anschlag auf Filmstudio? Medien: Mindestens ein Toter

Kyoto - Bei einem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Filmstudio in Japan ist mindestens ein Mensch getötet worden. 35 weitere Menschen seien bei dem Vorfall am Donnerstagvormittag (Ortszeit) in der Stadt Kyoto verletzt worden, zehn von ihnen befänden sich in Lebensgefahr, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag. Die Feuerwehr war mit 35 Fahrzeugen im Einsatz, der Brand war auch nach zwei Stunden nicht gelöscht.

Brandanschlag auf Anime-Studio in Japan?

Die Polizei sprach von einem Brandanschlag auf das Filmstudio, in dem Zeichentrickfilme produziert wurden. Ein Verdächtiger habe eine "Flüssigkeit" auf das Gebäude geworfen und es in Brand gesetzt, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Die Feuerwehr erklärte, Anrufer hätten eine "laute Explosion" gemeldet.

Nach Angaben japanischer Medien wurde ein Verdächtiger festgenommen. Der Sender NHK berichtete, der Mann sei durch das Feuer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Das Motiv des Mannes blieb zunächst offen. In Mallorca wurde währenddessen ein Party-Urlauber vergewaltigt.

Video: Selfie-App - so wirst du ein Anime-Charakter

AFP

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