Hier strahlen sie noch

Kurz nach diesem Selfie passiert etwas Schreckliches

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Laut Medien hat die Polizei dieses Foto herausgegeben.

Es sollte nur eine schöne Erinnerung an ihren gemeinsamen Trip werden, doch beinahe hätten vier jungen Damen ein Selfie mit ihrem Leben bezahlt.

Xinguara - Im Internet herrscht ein regelrechter Selfie-Wahn. Wer schießt das schönste und vor allem waghalsigste Foto? Die meisten Jugendlichen gehen dabei oftmals über die vertretbaren Grenzen hinaus. Das eigene Leben wird leichtsinnig riskiert. Die Zahl der Likes steht über allem. Dass dieser Lebensstil schnell zum Verhängnis werden kann, zeigt die Geschichte vier junger Brasilianerinnen. 

Die Frauen wollten ihre Urlaubs-Erinnerungen gemeinsam festhalten. So weit nichts Ungewöhnliches. Doch obwohl eine marode Plattform auf der Eisenbahnbrücke schon deutliche Risse aufzeigte, wurde der Platz als perfektes Örtchen für das Foto auserkoren, wie brasilianische Medien berichten. Eine folgenschwere Entscheidung, die sie fast mit ihrem Leben bezahlt hätten. Während die vier Damen in die Kamera lächelten, löste sich die Plattform und zog laut brasilianischen Medienberichten drei der vier Damen mit in die Tiefe.

Unfassbares Glück

Ein freier Fall aus knapp zehn Metern, der gewiss tödlich hätte enden können. Doch die vier Damen hatten riesiges Glück, Mutter „Natur“ rettete ihnen das Leben. Dank der umliegenden Vegetation wurden die Mädchen abgefedert.

Dennoch verletzten sich eine 22-Jährige, ein 15 und ein 16 Jahre altes Mädchen dabei schwer und wurden ins ansässige Krankenhaus eingeliefert. Die 16-Jährige durfte schon vor einer Woche das Krankenhaus verlassen. Der Gesundheitszustand der anderen sei stabil, berichtete zu dem Zeitpunkt ein Sprecher des örtlichen Krankenhauses dem brasilianischen Nachrichtenportal “Os Dois Lados da Moeda”.

Die baufällige Brücke in Xinguara im Nordosten Brasiliens verbindet die beiden Städte Castelo do Piauí und Buriti dos Montes. Die Überführung weise schon seit geraumer Zeit große Mängel auf, trotz der akuten Gefahr seien bisher aber auch weiterhin Züge gefahren, wie die Polizei verkündet. Womöglich ist der Ort einer viel größeren Katastrophe nur knapp entgangen. 

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cen

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