Produktion in Gefahr

Kriegswirtschaftsdekret: USA blockieren wichtige Rohstoffe für Tübinger Curevac-Impfstoff

Das Logo des biopharmazeutischen Unternehmens Curevac ist am Eingang des Firmensitzes in Tübingen angebracht.
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Curevac aus Tübingen will bis Ende des Jahres 300 Millionen Impfdosen liefern - aufgrund einer US-Blockade ist dieses Vorhaben in Gefahr.

Curevac aus Tübingen will bis Ende des Jahres 300 Millionen Corona-Impfdosen exklusiv für die EU liefern. Eine Blockade der US-Regierung gefährdet die Produktion jedoch.

Tübingen - Die Corona-Impfstoff-Hersteller Johnson & Johnson und Astrazeneca kürzten die Liefergarantie für Europa in den vergangenen Monaten deutlich. Das mRNA-Vakzin des Tübinger Unternehmens Curevac ist deshalb für Europa und besonders für Deutschland noch wichtiger geworden. Der Hersteller aus der baden-württembergischen Universitätsstadt befindet sich in der Endphase der klinischen Studien, Ergebnisse werden in zwei Wochen erwartet. Laut Informationen des Nachrichtenmagazins Spiegel bringt eine US-Blockade die geplante Produktion von rund 300 Millionen Impfdosen bis Ende des Jahres nun in akute Gefahr. Per Kriegswirtschaftsdekret blockiert die USA offenbar die Lieferung von wichtigen Materialien für die Produktion des Impfstoffes. Curevac wandte sich deshalb an die Bundesregierung und auch die EU befindet sich in Verhandlungen mit den US-Behörden. Wie BW24* berichtet, blockieren die USA den Export wichtiger Rohstoff-Lieferungen für den Tübinger Curevac-Impfstoff - Produktion in Gefahr.

Im Kampf gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg (BW24* berichtete) und ganz Deutschland soll der Impfstoff von Curevav die Impfstrategie vorantreiben. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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