Justizpanne: Falscher Häftling entlassen

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Der Fall ereignete sich in der Justizanstalt Wien-Josefstadt

Wien - Der Justizanstalt Wien-Josefstadt ist die Panne des Jahres unterlaufen: Die Beamten haben fälschlicherweise einen Serieneinbrecher freigelassen. Wie dem Ganoven die Täuschung gelang:

Der 31 Jahre alte Mann teilte sich seine Zelle mit einem 43-jährigen Hehler. Letzterer sollte an einem Donnerstag Ende Juni aus der Haft entlassen werden. Doch stattdessen ließen die Justizbeamten den Serieneinbrecher frei, berichtet das Nachrichtenportal krone.at. Dieser hatte sich zuvor als sein Zellennachbar ausgegeben. Den Beamten war die Verwechslung nicht aufgefallen. Der 31-Jährige wurde unter dem Namen und dem Geburtsdatum des Hehlers in die Freiheit entlassen - und tauchte sofort unter.

Erst als sich der 43-Jährige, der eigentlich entlassen hätte werden sollen, am Abend bei den Beamten meldete, fiel diesen ihr Fehler auf. Kurios: Sie mussten daraufhin auch den Hehler freilassen.

Die Gefängnisleitung gab gegenüber krone.at an, derartige Fehler künftig mit strengeren Sicherheitsvorkerhungen verhindern zu wollen. Die verantwortlichen Beamten müssen möglicherweise mit Konsequenzen rechnen.

Laut dem Onlineportal derstandard.at fehlt von dem Serieneinbrecher noch immer jede Spur.

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