Unfreiwilliger Drogentrip

Junge (3) isst Omas Haschkekse: Krankenhaus

Murrieta - Omas Schoko-Kekse sind die besten, das dachte sich ein dreijähriger Junge aus Kalifornien. Doch von ihrer privaten Spezial-Backmischung hätte er lieber die Finger gelassen.

Der heimliche Griff in die Keksdose hatte nämlich Folgen für die kleine Naschkatze, die den Freitagnachmittag bei seiner Oma verbracht hatte. Diese hatte das halluzinogene Gebäck in der Garage versteckt, wo es der Enkel fand und aß. Darauf fiel er in einen tiefen Schlaf, der wohl voller interessanter Träume gewesen sein dürfte. Die Eltern fanden im Bett des Jungen Kekskrümel, als sie ihn am Samstagmorgen immernoch selig vor sich hin schlummernd fanden. Sofort schwante ihnen Böses, denn sie wussten, dass die krebskranke Großmutter vom Arzt verschriebenes Marijuana zu sich nahm, um so ihre Schmerzen zu lindern. Die herbeigerufene Polizei brachte den Jungen einem Bericht des US-Senders NBC zufolge in ein Krankenhaus.

Inzwischen hat sich der Dreijährige von seinem unfreiwilligen Drogentrip wieder erholt. Der Familie droht allerdings eine Klage wegen Verletzung der Aufsichtspflicht. Die Großmutter hat bereits versprochen, in Zukunft keine Spezial-Kekse mehr zu backen.

hn 

Rubriklistenbild: © dpa

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