Schädling erreicht Baden-Württemberg

Japankäfer nahe der deutschen Grenze gefunden

Japankäfer
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Das Foto zeigt einen in Basel entdeckten Japankäfer.

Der gefräßige Japankäfer breitet sich in Europa immer weiter aus. Nun wurde ein Exemplar in Basel nahe der deutschen Grenze entdeckt. Das ist kein gutes Zeichen, warnen Pflanzenschützer.

Karlsruhe/Basel - Er sieht dem Maikäfer zum Verwechseln ähnlich: Der Japankäfer fühlt wurde einst wahrscheinlich von Reisenden eingeschleppt. Inzwischen breitet sich der Schädling auch in Europa aus. Jüngst wurde ein totes Exemplar in einer Pheromonfalle in der Nähe des Basler Güterbahnhofs entdeckt. Das ruft besorgte Pflanzenschützer auf den Plan. Denn das etwa ein Zentimeter große Insekt kann enorme Schäden anrichten.

Der Schädling hat es vor allem auf Blüten, Blätter und Früchte abgesehen. Schon als Larve können sie einen ganzen Garten kahl fressen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Graswurzeln, machen aber auch vor Gartenpflanzen nicht Halt. Vor allem in großer Zahl können die Larven ganze Wiesen und Weiden zerstören.
Wie BW24* berichtet, taucht der Japankäfer immer öfter in Baden-Württemberg auf. Finder sollen ihn melden.
*BW24 ist ein Angebot von Ippen.Media.

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