Drei Schwer- und 32 Leichtverletzte

Reisebus verunglückt auf A9: Frau (37) stirbt

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Der Bus war von der Fahrbahn abgekommen.

Ingolstadt - Bei einem schweren Reisebus-Unfall mit Jugendlichen ist nahe Ingolstadt ein Insasse gestorben. Drei Menschen wurden schwer verletzt, 32 leicht verletzt.

Am Samstag in der Früh gegen 4.15 Uhr ereignete sich auf der A 9 in Fahrtrichtung München zwischen den Ausfahrten Ingolstadt Süd und Manching ein schweres Busunglück. Eine Frau wurde nach Angaben der Polizei getötet, drei Personen wurden schwer und 32 Personen leicht verletzt.

Derzeit werden noch acht Personen, davon zwei mit schweren Verletzungen, stationär in den umliegenden Kliniken behandelt. Das Todesopfer konnte zwischenzeitlich identifiziert werden. Es handelt sich um eine 37-Jährige.

Der polnische Reisebus war zur Unfallzeit mit ca. 45 Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren vom Heimatland kommend Richtung Frankreich unterwegs.

Nach bisherigen Erkenntnissen scherte der Bus nach einem Überholvorgang zwischen den beiden Anschlussstellen (Ingolstadt Süd und Manching) von der mittleren Fahrspur zunächst wieder ein und kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei geriet er auf eine neben der Autobahn befindliche Böschung und kippte nach links um.

Der Busunfall führte zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Drei Rettungshubschrauber, 105 Angehörige der Rettungsdienste ASB, BRK, Johanniter und MHD sowie Kriseninterventionsteams und die Notfallseelsorge waren in die Rettung am Unfallort und zur anschließenden Betreuung der Businsassen eingesetzt. Die Feuerwehren aus Ingolstadt und Manching boten mehr als 70 Feuerwehrleute zur Bergung und Absicherung an der Unfallstelle und zur Nachbetreuung auf. Seitens der Polizei waren im Verlauf des frühmorgens beginnenden und bis noch andauernden Einsatzes rund 50 Beamte vor Ort.

In Zusammenarbeit mit dem polnischen Generalkonsulat wurde für 29 Businsassen, die unverletzt blieben bzw. die Krankenhäuser wieder verlassen konnten, ein Rücktransport nach Polen in die Wege geleitet. Mit einem Charterflug wird die Gruppe am heutigen Samstagnachmittag nach Breslau/Polen fliegen. Weitere acht Personen werden die Heimreise mit ihren Angehörigen antreten, die zwischenzeitlich in Deutschland eingetroffen sind.

Zu Klärung der Unfallursache wurde von der Staatsanwaltschaft Ingolstadt ein Gutachter mit der Erstellung eines unfallanalytischen und technischen Gutachtens beauftragt. Der Reisebus wurde zu diesem Zweck sichergestellt. Die Bergung des verunglückten Reisebusses auf der A 9 war gegen 10.15 Uhr abgeschlossen.

mm

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