Betonplatten auf Gleis

Betonplatten auf Gleis -  Anschlag auf Sylt-Zug sorgt für Entsetzen

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Die Polizei konnte nach einem Anschlag auf einen Zug in Deutschland ein Entgleisen verhindern.

Erneut hat es einen Anschlag auf einen Zug in Deutschland gegeben. Diesmal wurde eine Bahn nahe Husum stark beschädigt. Die Polizei kam gerade noch rechtzeitig.

Husum - Wieder hat es einen Anschlag auf eine Bahn gegeben. Unbekannte hatten bei Struckum in der Nähe von Husum Betonplatten auf die Gleise gelegt. 

Wie die Bild berichtet ereignete sich der Anschlag auf den Regionalexpress zur Nordsee-Insel Sylt bereits am Montag. Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter hatten schwere Betonplatten, wie sie bei Gehwegen verwendet werden auf die Gleise gelegt. Ein erster Zug konnte überfuhr die Platten am Montagnachmittag demnach mit knapp 120 km/h und wurde dabei stark beschädigt. Die Fahrgäste sollen einen lauten Knall gehört haben - verletzt wurde niemand.

Anschlag auf Sylt-Zug nahe Husum: Täter legten nach - Polizei verhinderte Entgleisung

Danach wurde der Zugverkehr auf der Strecke sofort gestoppt. Wie sich herausstellen sollte zu Recht: Als die Bundespolizisten an den Gleisen eintrafen, hatten der oder die Täter noch einmal nachgelegt. Bundespolizei-Sprecher Kraft zur Bild: „Bis zum Eintreffen der Streife wurden dann durch die bisher unbekannten Täter weitere Betonplatten auf die Gleise gelegt. Diese Betonplatten hätten beim Überfahren mit Sicherheit zu größeren Beschädigungen, im schlimmsten Fall sogar zu einer Entgleisung des Zuges führen können“

Erst im April hatte der sogenannte Gullydeckel-Anschlag auf einen Zug in Hessen für Aufsehen gesorgt. In einem Zug von Braunschweig nach Goslar hatte indes ein 24-jähriger Mann ein schreckliches Erlebnis, wie nordbuzz.de* berichtet.

Der Zustand der Bahn - jenseits aller Anschläge - war Anfang Oktober Thema im ARD-Talk „Hart aber fair“.

rjs

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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