Alarm in Kuba und zwei Bundesstaaten

Hurrikan-Alarm in den USA: Tropensturm „Ida“ bringt lebensgefährliche Sturmfluten

Hurricane über Nordamerika vom Weltall aus betrachtet: Die USA bereiten sich auf die Ankunft von „Ida“ vor (Symbolbild)
+
Hurricane über Nordamerika vom Weltall aus betrachtet: Die USA bereiten sich auf die Ankunft von „Ida“ vor (Symbolbild).

Der eine Hurrikan zieht hinweg, da droht den Südstaaten der USA bereits das nächste Unheil: Tropensturm „Ida“ gewinnt an Stärke und bahnt sich den Weg nach Nordamerika.

Update vom 28. August, 11.10 Uhr: Als Hurrikan der Stufe eins ist der Sturm „Ida“ über Kuba hinweggefegt. Er hatte am Freitag in der Karibik, kurz bevor er auf der kubanischen Insel Isla de la Juventud Land erreichte, an Stärke gewonnen - nach Angaben des staatlichen US-Hurrikanzentrums NHC wurden anhaltende Windgeschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde gemessen.

Es kam nach Berichten kubanischer Staatsmedien zu Stromausfällen, außerdem stürzten Bäume um. Tausende Menschen wurden evakuiert, in der Hauptstadt Havanna wurde der öffentliche Nahverkehr eingestellt.

„Ida“ werde voraussichtlich ab der Nacht zum Samstag (Ortszeit) über den Golf von Mexiko ziehen, dort wieder an Stärke gewinnen und als gefährlich starker Hurrikan am Sonntag im US-Bundesstaat Louisiana die US-Küste erreichen. Die meisten Prognosen gehen inzwischen davon aus, dass „Ida“ zeitweise ein Hurrikan der Stärke vier von fünf werden könnte, erklärte das NHC. Wenn ein Sturm mit dieser Intensität auf Land trifft, ist mit „katastrophalen Schäden“ zu rechnen.

Erstmeldung vom 27. August 2021: Baton Rouge - Während sich Deutschland aufgrund der Vorhersage von heftigen Regenfällen auf unruhige Tage* einstellt, wütet in Mittelamerika ein gefährlicher Tropensturm.

"Henri" ist erst weggezogen, da veröffentlicht die US-amerikanische Hurricanebehörde die nächste Warnung für die Bevölkerung von Kuba sowie der Golfküste Nordamerikas. So soll Hurrikan "Ida" in den kommenden Stunden über dem Golf von Mexiko enorm an Windstärke zulegen und dann über Kuba wie auch die Bundesstaaten Louisiana und Mississippi hinwegziehen. Das NHC warnt, dass der Tropensturm im Verlauf des Sonntages an die Küsten der betroffenen Gebiete gerät und vernichtende Schäden anrichten wird.

Tropensturm „Ida“: Bedrohliches Ausmaß befürchtet

Zwei Tage zuvor - noch am Freitag (Ortszeit) werde Hurrikan "Ida" mit Windgeschwindigkeiten von rund 65 Meilen pro Stunde - umgerechnet etwa 105 km/h - über die Kaimaninseln der westlichen Karibik hinwegziehen. Von dort aus bewege sich der Sturm mit einem Tempo von etwa 19 Kilometern pro Stunde in Richtung Nordwesten. Wie die amerikanische Sicherheitsbehörde erklärt, drohen neben starken Regenfälle sowie lebensgefährliche Sturmfluten*.

John Bel Edwards, Gouverneur des Staates Louisiana, rief bereits den Notstand aus, um die Bevölkerung vorzuwarnen. „Obwohl ich hoffe und bete, dass der Sturm unserem Staat keine Zerstörung bringt, sollten wir auf die Wucht des Unwetters vorbereitet sein“, ließ der Politiker per Twitter wissen. Erst vor wenigen Tagen hatte Tropensturm „Henri“ in östlich gelegen Bereichen der US-Südstaaten verheerende Folgen angerichtet:

Hitzetote, Waldbrände und die Sorge vor dem nächsten Sturm. Nordamerika spürt die Folgen des Klimawandels aktuell mehr als deutlich. Ein Überblick über die jüngsten Ereignisse. (PF mit Material der dpa) Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare