Spanien, Italien und mehr

Hitze in Europa: Hier müssen sich Urlauber auf extremes Wetter einstellen

Wetter in Europa: Die nächste Hitzewelle rollt von der Sahara aus zu. Menschen, die nun in Spanien, Italien und weiteren Ländern Urlaub machen, sind betroffen.

Hamm - Die nächste Hitzewelle rollt auf Europa zu. Zwar wird Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit von hohen Temperaturen verschont bleiben. Nur örtlich können bis zu 30 Grad erreicht werden. Wer jedoch in den Urlaub in den Süden des Kontinents aufbricht, der sollte luftige Kleidung in den Koffer packen.

ErdteilEuropa
Fläche10.180.000 km²
Bevölkerung746,4 Millionen (2018)

Hitzewelle in Europa: Mallorca und weitere Urlaubsregionen besonders betroffen

Dass sich jährlich die Hitze aus der Sahara aufmacht in Richtung Europa, ist sicherlich kein neues Phänomen. In diesem Jahr jedoch scheinen die Wellen besonders intensiv. Bereits im Juni fiel beinahe der Hitzerekord von 48 Grad. Zwar steigen die Temperaturen in den kommenden Tagen nicht derart an. Dennoch könnten sie besonders für ältere Menschen gefährlich werden.

Besonders betroffen ist das beliebte Urlaubsziel Spanien. So berechnen die Wettercomputer für das Land bis zu 44 Grad. So werde es in Andalusien und der Region Murcia besonders heiß während der Hitzewelle. Die Stadt Granada im Süden des Landes rechnet mit Temperaturen um die 43 Grad.

Hitzewelle: Mallorca, Italien und Griechenland besonders betroffen am Mittelmeer

Auch auf Mallorca, jüngst als Corona-Risikogebiet eingestuft, müssen sich die Urlauber aufs Schwitzen einstellen. Zwar werde es direkt an der Küste nicht so heiß wie auf dem spanischen Festland. Jedoch werden auch im Zentrum der Baleareninsel Temperaturen zwischen 36 und 38 Grad erwartet. Wirklich erholen kann sich der menschliche Körper in der Nacht kaum bei Tiefstwerten von 24 Grad. Warme Betten sind programmiert - unruhiger und wenig erholsamer Schlaf ebenso.

Viel trinken ist angesagt. „Das sind durchaus gefährliche Temperaturen - vor allem für ältere Menschen. Und auch für alle anderen muss die Devise sein, sich meistens zu schonen und genügend zu trinken“, so RTL-Meteorologe Björn Alexander. Gar noch intensiver sind die Wetterprognosen für Griechenland.

Hitzewelle in Griechenland: Temperaturen bis zu 44 Grad erwartet - Wetterdienst warnt

Denn im Südosten Europas werden in den kommenden Tagen bis zu 44 Grad erwartet. Auch in der Nacht wird das Thermometer kaum unter die 30-Grad-Marke sinken. Der griechische Wetterdienst sowie der Zivilschutz haben bereits Warnungen ausgesprochen, soll die Hitzewelle doch bis zum 8. August Bestand haben. Im Corona-Risikogebiet Griechenland sind bereits wegen der Hitze über 50 Busch- und Waldbrände ausgebrochen.

Ebenfalls betroffen ist das zentrale und östliche Mittelmeer rund um den Süden Italiens sowie der Türkei. Auf Sardinien mussten nach Angaben italienischer Medien bereits über 400 Menschen ihre Häuser verlassen. Die Hitzewelle sorgte auch hier für zahlreiche Waldbrände.

Rubriklistenbild: © Álex Zea/dpa

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