Crystal Meth, Ecstasy und Gras

Hund schlägt auf A2 Alarm: Polizei macht bedenklichen Fund

+
In einer Wohnung in Hannover wurden bei einer Durchsuchung verschiedene Drogen gefunden.

Ein riesiges Sortiment an Drogen haben Polizei und Zoll bei einer Razzia auf der A2 sichergestellt. Ein bestimmter Fund bereitete den Beamten dabei besondere Sorgen.

Hannover - 58 Kilogramm synthetische Drogen, dazu weitere zwölf Kilogramm Marihuana: So lautet die Bilanz einer Razzia vom Landeskriminalamt Niedersachsen und dem Zollfahndungsamt, von der nordbuzz.de* berichtet.

Die Fahnder der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) hatten am Montag in Hannover zugeschlagen und zwei Tatverdächtige aus Hannover im Alter von 26 und 27 Jahren sowie einen 25-jährigen Mann aus Berlin festgenommen.

Hannover: Mode-Droge Crystal Meth erreicht die Landeshauptstadt

Besonders ein Fund gibt den Beamten zu denken - denn bei den synthetischen Drogen fanden sie auch 5,4 Kilogramm der gefährlichen Droge Crystal Meth. „Damit ist die Modedroge erstmals in größerer Menge auch in Hannover angekommen“, wird Jörg Meier vom Zollfahndungsamt Hannover in der "HAZ" zitiert.

Hannover: Zahlreiche Drogen bei Razzia auf A2 entdeckt

Neben dem Crystal Meth entdeckten die Ermittler in Hannover bei einer Wohnungsdurchsuchung zudem weitere Betäubungsmittel: 27,8 Kilogramm Ecstasy-Tabletten, rund 15 Kilogramm Amphetaminpaste, etwa zehn Kilogramm Haschisch, knapp zwölf Kilogramm Marihuana sowie kleinere Mengen Kokain und LSD/PEP Papertrips. Geschätzter Straßenverkaufswert: Mehr als 830.000 Euro.

Hannover: Der Zoll präsentiert die gefundenen Drogen.

Drogen-Fund in Hannover: Spürhund schlägt auf A2-Rastplatz an 

Aufmerksam auf die Verdächtigen war bereits am Montag der Zoll Magdeburg bei einer Fahrzeug-Durchsuchung an der A2 auf dem Rastplatz „Lorkberg" geworden. Dabei sei den Angaben zufolge der 25-jährige Fahrer aufgrund seines nervösen Verhaltens schnell in den Fokus der Ermittlungen gerückt.

Drogendealer aus Hannover will Rauschgift verstecken - zu spät

Dank Rauschgift-Spürhund „Dasty" wurden die Fahnder denn auch schnell fündig. In einer Tüte entdeckten die Beamten eine beträchtliche Menge Drogen: mehr als zwei Kilogramm Ecstasy-Tabletten, rund 500 Gramm der gefährlichen Droge Crystal, circa 150 Gramm Kokain, etwa 160 Gramm Marihuana und rund 490 Gramm Haschisch.

Die weiteren Ermittlungen führten dann zu dem 27-jährigen Rauschgifthändler aus Hannover. Dieser hatte offenbar zwischenzeitlich von der Fahrzeugkontrolle am Rastplatz erfahren und versucht, das bei ihm im Haus gelagerte Rauschgiftsortiment zu verstecken - allerdings erfolglos. Die Fahnder waren schneller und sind dem 27-Jährigen bei dem Versuch, sein Drogenlager vorübergehend bei einem 26-jährigen Freund einzulagern, zuvorgekommen.

In Hamburg wurde gerade Kokain im Wert von mehr als 150 Millionen Euro beschlagnahmt.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Weitere Drogen-Funde in Norddeutschland in den vergangenen Tagen

Die Idee eines Drogen-Schmugglers mag gut gewesen sein - geholfen hat ihm das originelle Versteck für sein Marihuana indes nicht.

Der Polizei gelang Mitte der Woche in Lüneburg ein wichtiger Schlag gegen die örtliche Drogen-Handels-Szene. Sie nahm den Kopf einer Bande fest und beschlagnahmte Heroin, Kokain, Amphetamine, Haschisch und einen fünfstelligen Geldbetrag.

Mehr als eine Tonne Kokain: Diesen irren Fund einer Razzia in Hamburg hat die Polizei jetzt präsentiert - und neue Erkenntnisse zu den Drogen veröffentlicht.

Die Schmuggler kamen mit ihrer Ware aus Spanien in die Region zwischen Vechta und Cloppenburg - und nutzten für den Transport einen Pferdetransporter.Doch die kuriose Tarnung flog nun auf.

Aus einem Bunker drang ein komischer Geruch. Dieser brachte die Polizei Bremen auf den Plan. Darin machten sie einen krassen Drogen-Fund.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare