Gefährliches Unwetter tobt

Sturm „Dennis“ wütet in England - Video zeigt spektakuläre Landung eines Airbus 380

Nur eine Woche nach einem schweren Sturm wütet in Großbritannien nun Sturm „Dennis“. Hunderte Flüge wurden bereits gestrichen. Ein Video zeigt jetzt eine brenzlige Landung in Heathrow-London.

  • In Großbritannien wütet aktuell ein schwerer Sturm namens „Dennis“.
  • Zwei Menschen sind nun möglicherweise aufgrund des Unwetters ums Leben gekommen.
  • Der Sturm verursacht lebensbedrohliche Überflutungen und soll noch bis Sonntagabend andauern. 

Update vom 18. Februar 2020, 9.37 Uhr: Nach Sturm „Dennis“ treibt ein Geisterschiff vor der irischen Küste. Der Fund ist spektakulär. Noch ist unklar, was mit dem Wrack passieren soll.

Update vom 16. Februar 2020, 18.11 Uhr: Sturm „Dennis“ fegt dieses Wochenende über Großbritannien hinweg und hat bereits für Überschwemmungen und chaotische Zustände gesorgt (s.unten). Auch von ersten Todesopfern war bereits die Rede, doch wie die dpa unter Berufung auf Polizeimitteilung korrigiert, könne nicht sichergestellt werden, ob die beiden Männer, die von einem Tanker gefallen beziehungsweise in einem Fluss ertrunken sein sollen, wirklich wegen des Sturms als direkter Ursache ums Leben kamen. 

Update vom 16. Februar 2020, 16.54 Uhr: Sturm Dennis hat in Großbritannien das erste Todesopfer gefordert. Wie die dpa meldet, verstarb ein Mann in dem von dem Unwetter besonders schlimm getroffenen walisischen Ort Ystradgynlais, nachdem er in einen Fluss gestürzt war.  

Bei einem weiteren Todesfall - ein Mann war an der Südostküste von einem Tanker gefallen - waren die genauen Umstände zunächst noch nicht geklärt. Bei einem anderen Toten, den Helfer im Meer fanden, schloss die Polizei inzwischen einen Zusammenhang mit dem Sturm aus.

Sturm „Dennis“ wütet in England: Video zeigt spektakuläre Herzschlag-Landung eines Airbus 380

Update vom 16. Februar, 12 Uhr: Sturm „Dennis“ bringt auch Piloten an ihre Grenzen. Ein eindrucksvolles Video auf Twitter zeigt die Landung eines Airbus 380 in London-Heathrow in einer brenzligen Situation. Die Seitenwinde sind enorm. Die Etihad Maschine driftet noch im Flug seitlich in Richtung Landebahn. Der Pilot steuert gegen die heftigen Seitenwinde an. Das Fahrwerk des Airbus 380 ist ausgefahren. Nichtsdestotrotz setzt das Flugzeug langsam zur Landung an, mit Erfolg. Der Clip von Breaking Aviatation News ist definitiv nichts für Menschen mit schwachen Nerven. 

Sturm „Dennis“ - Menschen versuchen ihre Autos aus den Wassermassen zu retten

Zwei Menschen waren am Samstag leblos (s.u.) in der rauen See an der Südostküste Englands entdeckt worden. In einem Fall geht die Polizei inzwischen davon aus, dass der Sturm nichts mit dem Tod zu tun hat. Der andere Mann war von einem Tanker ins Meer gefallen.

Sturm „Dennis“ wütet in England - Extreme Regenfälle sorgen für Überschwemmungen

News vom 15. Februar 2020

London - In England tobt ein Sturm nach dem anderen. Nachdem das Land erst letztes Wochenende von „Ciara“ heimgesucht wurde, richtet aktuell „Dennis“ eine Woche später sein Unheil an. Experten schätzen den Sturm als noch gefährlicher als den letzten ein. Nun könnte „Dennis“ sogar zwei Menschenleben gefordert haben. 

Sturm „Dennis“ wütet in England: Zwei Menschen sterben

Sturm „Dennis“ in Großbritannien möglicherweise für den Tod von zwei Menschen am Wochenende verantwortlich. An der Südostküste Englands wurde am Samstag ein junger Mann im Teenageralter leblos aus dem Meer geborgen. Wie britische Medien berichten, könnte er durch das wütende Unwetter in Not geraten und dabei umgekommen sein.

Ebenfalls im Südosten des Landes fiel ein Mann von einem Tanker vor der Küste von Kent. Nach stundenlanger Suche konnte er nur noch tot geborgen werden. „Dennis“ soll von Samstag bis Sonntagabend andauern und könnte zudem erhebliche Schäden verursachen.

Der River Ouse in York, North Yorkshire, am 15. Februar.

„Dennis“ in Großbritannien: Experten rechnen mit schlimmen Folgen

Experten zufolge könnte es während des Unwetters an einem Tag oder zwei Tagen so viel regnen wie normalerweise in einem ganzen Monat. Das sei besonders kritisch hinsichtlich der Tatsache, dass in vielen Orten der Boden noch von dem letzten Sturm aufgeweicht ist. Das Land rechnet deshalb mit noch schwerwiegenderen Folgen als am letzten Wochenende. Darunter Überschwemmungen, von denen möglicherweise hunderte Häuser betroffen sein könnten.

Wegen des schweren Sturms sind am Wochenende hunderte Flüge in Großbritannien gestrichen worden. Zehntausende Passagiere mussten auf ihre Flüge verzichten, unter anderem von den Airlines Easyjet und British Airways. Außerdem gab es am Samstag Störungen im Bahnverkehr und auf den Straßen.

Meteorologen sagten auch für Deutschland vielerorts Regen und Sturm voraus. Alle wichtigen News zum Wetter in Deutschland gibt es in unserem Wetter-Ticker. Das Sturmtief Sabine zog Anfang der Woche über Bayern und brachte Böen bis zu 120 km/h mit. Ein Mann wurde von einer Böe erfasst und starb, wie Merkur.de* berichtet. 

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

nz mit dpa-Informationen

Rubriklistenbild: © dpa / Ben Birchall

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