Hamburger Amtsgericht

G20-Gipfel: Ex-Polizist wird für Bierdosen-Wurf auf Polizei in Hamburg freigesprochen

Der Angeklagte stützt seinen Kopf mit beiden Händen, zwei Polizisten in schwerer Montur sind rechts dazugeschnitten.
+
Freispruch für den Angeklagten – Dosenwürfe auf die Polizei beim G20-Gipfel 2017. (24hamburg.de-Foto-Montage)

Die Krawalle beim G20-Gipfel im Jahr 2017 in Hamburg werden immer noch vor Gericht verhandelt. Ein erstaunlicher Freispruch erzürnt die Hamburger Polizei.

Hamburg – Im Amtsgericht Altona wurde am Montag, 6. Juli das Urteil zu einem G20-Prozess gefällt. Angeklagt waren zwei Personen, die Bierdosen auf Polizisten am Hamburger Fischmarkt geworfen hatten*. 24hamburg.de berichtet über den G20-Prozess. Einer von ihnen war zum Tatzeitpunkt Polizist in München. An der Tat gab es keine Zweifel, beide hatten die Dosenwürfe selber gefilmt und gestanden. Der Hamburger* Richter Reinhard Kloß sprach beide frei. Dem 38-jährigen Hauptverdächtigen könne man nicht nachweisen, die Verletzung seiner Kollegen billigend in Kauf genommen zu haben.

Der G20-Gipfel 2017 in Hamburg löste bundesweit Debatten aus. So kam es auch dazu, dass Berliner Linke eine Hetzjagd auf Hamburger Politiker und Polizisten starteten*. Doch auch am Verhalten der Polizei in Hamburg gibt es regelmäßig Kritik. Im Juni hatte die Polizei Minderjährige am Hamburger Hauptbahnhof festgenommen*, im Juli schlug ein Hamburger Polizist einem wehrlosen Mann ins Gesicht*. Die Polizei äußerte sich zu den Vorwürfen. 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare