Arbeiter kämpfen weiter gegen radioaktives Leck

Tokio - Arbeiter im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima kämpfen weiter gegen ein radioaktives Leck. Versuche, den Abfluss verseuchten Wassers ins Meer mit Hilfe chemischer Bindemittel zu stoppen, waren fehlgeschlagen.

Bis zum Montagmorgen habe man noch nicht sehen können, dass die verwendeten Polymerstoffe zur Verstopfung des Wassers Wirkung zeigten, meldeten japanische Medien.

Gespenstische Bilder: So sieht es im Horror-AKW aus

Gespenstische Bilder: So sieht es im Horror-AKW aus

Der 20 Zentimeter lange Spalt klafft in einem Kabelschacht des Turbinengebäudes von Reaktor 2. Die Regierung warnte, dass es Monate dauern könnte, das Leck zu schließen. Der Betreiber Tepco begann nun, Färbemittel ins Wasser zu leiten, um weitere Lecks aufzufinden. Unterdessen überlegt die Regierung, die Reaktoren des Kraftwerks zu versiegeln. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, wird erwogen, eine Hülle über die 45 Meter hohen Reaktorgebäude zu bauen und diese dann zu versiegeln.

dpa

Rubriklistenbild: © ap

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare