Mädchen von Spielplatz verschwunden

Lara (5) missbraucht: Hund überführt Täter

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Von diesem Spielplatz in Hamburg war die Fünfjährige weggelockt worden.

Hamburg  - Eine Fünfjährige ist von einem Spielplatz in Hamburg verschwunden. Später fand die Polizei das Kind gefesselt und schwer verletzt in der Wohnung eines 63-Jährigen. Ein Hund überführte den Täter.

Die kleine Lara (Name von der Redaktion geändert) verschwindet am Samstag Nachmittag von einem Spielplatz in Hamburg. Ein Mann soll die Fünfjährige mit einem Hund gelockt haben, berichten Augenzeugen später. Stunden später findet die Polizei das Kind in der Wohnung eines 63-Jährigen – es ist gefesselt, vergewaltigt und schwer traumatisiert.

Lara war am Nachmittag mit einer Freundin auf den Spielplatz nahe ihrer Wohnung gegangen. Sie kletterten auf dem Klettergerüst, wippten und spielten Ball. Irgendwann muss der Täter vorbeigekommen sein. Beobachtet er die Kinder? Hat er das kleine brünette Mädchen mit den lustigen Zöpfen sofort im Blick?

Der Mann hat einen kleinen Mischlingshund dabei. Mit ihm lockt er Lara an. Was dann genau geschieht, ist noch unklar. Fakt ist: Die Fünfjährige ist plötzlich verschwunden. Als Lara nicht wie vereinbart nach Hause kommt, machen sich Mutter, Vater und andere Verwandte auf die Suche. Sie alarmieren gegen 21 Uhr die Polizei, die sofort mit 40 Beamten nach dem Kind fahndet. Sie suchen nach Kleidungsstücken und befragen Nachbarn.

Laras Spielkameradin gibt schließlich den entscheidenden Tipp: Sie erzählt der Polizei von dem Hund. Und weil sie den kleinen Vierbeiner so detailliert beschreiben kann, haben die Beamten binnen zweieinhalb Stunden den Halter identifiziert.

In der Wohnung des verdächtigen Mannes finden Polizisten Lara: Die Kleine ist gefesselt, missbraucht, und schwer verletzt. Sie wird sofort ins Krankenhaus gebracht. Dort musste sie auch am Sonntag noch behandelt werden.

Vor der Wohnungstür nehmen die Polizisten den 63-jährigen mutmaßlichen Täter fest. Die Beweislast ist erdrückend. Allerdings hat der Mann die Tat noch nicht gestanden, machte aber „widersprüchliche Angaben“, so die Polizei. Er sollte in Kürze dem Haftrichter vorgeführt werden.

tz

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