Die skurrilsten Ortsnamen in Deutschland

Bieselbach: Der Ort liegt im Landkreis Augsburg und ist ein Ortsteil der Gemeinde Horgau. Bürgermeister Thomas Hafner die Namensherkunft: "Zwischen 1126 und 1179 tauchen verschiedene Urkunden in Augsburg auf. Da wird immer wieder ein Markgraf 'de Puzielenbach' erwähnt, das hat sich abgewandelt, und so ist der Name Bieselbach entstanden."

Busendorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Rattelsdorf im oberfränkischen Landkreis Bamberg. Der Name ist aus der Lage des Ortes zu erklären, da Busendorf auf einem weit in das Itztal vorgeschobenen Landbusen liegt. Übrigens gibt es auch in Brandenburg ein Busendorf.

Katzenhirn ist ein Ortsteil der Gemeinde Mindelheim im Unterallgäu.

Kotzendorf gehört zur Gemeinde Königsfeld in Oberfranken im östlichen Landkreis Bamberg. "Kotze" bezeichnete früher grobe Wollkleidung. Die Kotze (auch Kotzen) ist ein aus grobem Wollzeug bzw. Loden gearbeiteter ponchoartiger Überwurf ohne Ärmel.

Pumpernudl ist ein Ortsteil der Gemeinde Rudelzhausen im Landkreis Freising. Kreisheimatpfleger Rudolf Goerge hat folgende Erklärung für den Namen: Demnach ist der Name Pumpernudl seit 1491 bekannt und stammt von einem Herrn namens "Hans der Pumperlurer".

Pups ist ein Ortsteil der Gemeinde Feldkirchen-Westerham im Landkreis Rosenheim.

Im Norden Bayerns, bei Hof, liegt der Ortsteil Schnarchenreuth. Vermutlich hat der erste Siedler, der sich hier niedergelassen hat, der Gemeinde seinen Namen gegeben. Er nannte sich Schnarcho. Und 'reuth' heißt soviel wie roden.

Das Dorf Sixtnitgern liegt bei Odelzhausen im Landkreis Dachau. Elisabeth Kappes, die Kulturbeauftragte von Odelzhausen, erklärt die Entstehung des Ortsnamens: "Man behauptet, dass der Ort auf einem 'Gerngrundstück' steht, also einem dreieckförmigen Grundstück, mit verschiedenen Schenkellängen. Und auf diesem Gerngrundstück ist angeblich mal eine Sixtuskapelle gestanden."

Thomasgschieß ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Eslarn in Bayern.

Ursulapoppenricht liegt im Landkreis Amberg-Sulzbach (Oberpfalz). Der Name setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Ursula bezieht sich auf Sankt Ursula, die Dorfkirche. Poppenricht geht vermutlich auf den Bamberger Ministerialen Poppo von Stierberg, der die Villa 'Poppenreuth' im Jahre 1216 dem Kloster Prüfening abtrat."

Und hier noch weitere skurille Ortsnamen aus Deutschland. Lederhose ist eine Gemeinde im Landkreis Greiz in Thüringen. Der Ortsname hat nichts mit der bayerischen Tracht zu tun, sondern geht zurück auf eine slawische Siedlung mit Namen Lidoraz, Ledoraz bzw. Ludoraz.

Ehrenzipfel ist ein Ortsteil der Gemeinde Breitenbrunn im sächsischen Erzgebirgskreis. Der Ortsname entstand aus eine volkstümliche Bezeichnung. "Ehren" ist eine verschliffene Form des Wortes "Irre". Ehrenzipfel verdankt seinen Namen der Form seiner Flur, die als "Zipfel" von Oberrittersgrün aus "in die Irre" führt.

Oberhäslich ist ein Ortsteil der Gemeinde Dippoldiswalde. Der Ortsname bedeutet ursprünglich "Ort am Haselbusch".

Kotzen ist eine Gemeinde in Brandenburg. Der Name Kotzen ist wahrscheinlich eine Ableitung aus dem Slawischen und bedeudet so viel wie Faser oder Pflanze.

Kuhbier ist ein Ortsteil der Gemeinde Groß Pankow in Brandenburg.

Ortsteil der Stadt Ehingen im Südosten Baden-Württembergs.

Sexau ist eine Gemeinde im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg. Der ursprünglichen Einteilung der Gemeinde in sechs Auen entstammt ihr heutiger Name Sexau.

Witzwort (dänisch Vitsvort) ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein.

Diesen Ort gibt es sogar zweimal, und zwar in Rheinland-Pfalz. Zum einen ist Langweiler eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Herrstein im Landkreis Birkenfeld. Außerdem gibt es Langweiler noch in der Verbandsgemeinde Lauterecken im Landkreis Kusel.

Ortsteil der Gemeinde Ratekau in Schleswig-Holstein.

Linsengericht ist eine Gemeinde in Hessen. Für die Entstehung des Namens sind verschiedene Erklärungen bekannt: Einer wahrscheinlichen Deutung nach, soll der Name dadurch entstanden sein, dass dort in früheren Zeiten viel Linsen angebaut wurden. Heute noch vorhandene Flurbezeichnungen (Linsenacker, Linsenrain, Linsengraben) deuten auf die Richtigkeit dieser Vermutung hin.

Petting ist eine Gemeinde im oberbayerischen Traunstein. Der heutige Name des Dorfes stammt wahrscheinlich vom bajuwarischen Urvater Petto, die Endsilbe „ing“ bedeutet so viel wie „die Mannen des Petto“. Dort wohnte also einfach die Familie vom Petto. Andere Quellen führen die Ortsbezeichnung auf einen Ort zurück, der dem Zu- und Ablauf des Wassers unterworfen ist.

Stadtteil von Darmstadt mit 5776 Einwohnern. Wixhausen stammt von  "Wikkenhusen", was soviel bedeutet wie "Häuser am Weier".

Sommerloch ist eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Rüdesheim im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Der Name bezeichnet ursprünglich eine feuchte Mulde.

Der Ortsteil der Gemeinde Fraunberg im Landkreis Erding hat 271 Einwohner.

Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Die Herkunft des Namens geht vermutlich auf einen keltischen Ursprung zurück. ”Dun”, bedeutet dabei  ”die Erhabenheit der Erde”. Mit der Endsilbe ”-hausen”, wird der Name Tuntenhausen als Bezeichnung für ein Haus oder mehrere Häuser auf Hügeln.

Alf an der Mosel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz.  Der Name geht auf die römische Siedlung Albis zurück.

Drogen: Diese Gemeinde mit Suchtpotenzial liegt im Altenburger Land (Ostthüringen).

Lederhose, Oberhäslich und Deppenhausen: Kein Scherz, sondern echte Ortsnamen in Deutschland. Welche skurrilen Gemeinden und Städte es noch gibt, sehen Sie hier.

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