Feier zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa

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Die beleuchtete St. Francis Kirche während der Gedenkfeier zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa.

Kalkutta/Vau I Dejes - In Indien, Mazedonien und Albanien ist am Donnerstag des 100. Geburtstags von Mutter Teresa gedacht worden. Was sich die Regierung und Besucher ihr zu Ehren einfallen ließen:

Hunderte Nonnen, Bischöfe und Besucher nahmen an einer Messe in der ostindischen Stadt Kalkutta zu Ehren der 1997 gestorbenen Ordensschwester teil. Papst Benedikt XIV. beschrieb Mutter Teresa vom Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe als ein unschätzbares Geschenk. An ihrem Grab wurden Blumenkränze niedergelegt. Die indische Bahngesellschaft kündigte an, sie wolle zum Gedenken an die Nonne einen Ausstellungszug namens “Teresa Express“ auf die Schienen bringen, die indische Regierung will eine Münze mit dem Konterfei der Nonne prägen.

Mutter Teresa wurde 1910 in der mazedonischen Hauptstadt Skopje als Tochter ethnischer Albaner geboren. An ihrem Geburtsort in Mazedonien hielt das Parlament ein Sondersitzung ab, auch hier fand eine Messe statt. Die Postämter von Albanien, Mazedonien und des Kosovos wollten anlässlich des 100. Geburttages eine gemeinsame Sonderbriefmarke auflegen.

In Albanien nahmen Ministerpräsident Sali Berisha und Parlamentssprecherin Jozefina Topalli an einer Messe in einer nach Mutter Teresa benannten Kirche in dem Ort Vau i Dejes, etwa 110 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tirana, teil. Mutter Teresa, die gebürtige Agnes Gonxhe Bojaxhiu hieß, ging 1929 nach Kalkutta in Indien und widmete ihr Leben dem Einsatz für Arme und Gebrechliche. 1979 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Sie starb am 5. September 1997 mit 87 Jahren. 2003 wurde sie von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

DAPD

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