Rostock

Einbrecher in Wohnung von Rebeccas Peiniger

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Mitarbeiter der Spurensicherung vor der Wohnung des mutmaßlichen Täters, nachdem die entführte Rebecca vor einigen Tagen gefunden wurde.

Rostock - Unbekannte sind in die Rostocker Wohnung eingebrochen, in der die 17-jährige Rebecca tagelang festgehalten und gepeinigt worden war. Die genauen Hintergründe des Einbruchs werden noch untersucht.

Die Wohnung des 28 Jahre alten Tatverdächtigen Mario B. sei noch versiegelt, die Untersuchung der Kriminalpolizei aber schon abgeschlossen gewesen, sagte eine Polizeisprecherin und bestätigte eine Meldung des Senders Ostseewelle Hit-Radio Mecklenburg-Vorpommern. Daher würden die Ermittlungen wegen des Einbruchs nicht erschwert. Die Täter waren in der Nacht zum Freitag vermutlich durch ein zerstörtes Fenster eingestiegen und stahlen zwei Fernseher, einen Receiver und Boxen.

Bilder vom Tatort und der Suchaktion

Rostock: Rebecca (17) entführt und missbraucht

Es lägen keine Hinweise vor, dass die Täter etwas gesucht hätten, das im Zusammenhang mit dem Fall Rebecca stehe. Möglicherweise seien es Bekannte von Mario B. gewesen, die gewusst hätten, dass die Geräte in der Wohnung standen. Der Verdächtige schweigt zu den Vorwürfen, er habe Rebecca mehrmals vergewaltigt. Eingeräumt hatte er aber bereits, am frühen Morgen des vergangenen Samstags Rebecca auf der Straße festgehalten, verletzt und sie anschließend in seiner Wohnung eingeschlossen zu haben.

Die Polizei erklärte am Freitag, dass im Zuge der Ermittlungen für Dienstagnachmittag ein Besuch bei Mario B. geplant gewesen sei. Am Mittag desselben Tages hatte sich Rebecca jedoch selbst befreien und ihrem Martyrium ein Ende setzen können. Die Polizeisprecherin betonte allerdings, dass selbst bei einem Besuch der Wohnung von Mario B. Rebecca nicht unbedingt gefunden worden wäre. Es sei nicht möglich, ohne konkreten Verdacht eine Wohnung zu betreten.

dpa

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