Fall Mirco: Schrei kam aus Maisfeld oder Wäldchen

Mirco aus Grefrath

Grefrath - Der markerschütternde Kinderschrei in der Nacht, als Mirco aus Grefrath verschwand, kam aus einem Maisfeld oder einem angrenzenden Wäldchen.

Das ist das vorläufige Ergebnis der Schalltests, die Experten am vergangenen Freitag durchgeführt hatten. Mit dem Auto sei der Bereich über Straßen oder Wege nicht zu erreichen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Das Gebiet, in dem die Ermittler nun den Tatort eines Sexualverbrechens vermuten, soll erneut abgesucht werden. Es war allerdings bereits von Beamten einer Einsatzhundertschaft durchkämmt worden. Der elf Jahre alte Mirco ist seit mehr als fünf Wochen verschwunden.

Polizei sucht nach Mirco (10) aus Grefrath

Bilder von den Ermittlungen im Fall Mirco (10) aus Grefrath

Mit künstlich erzeugten Kinderschreien hatten die Experten den Bereich eingrenzen können, in dem der Schrei ausgestoßen wurde. Ob er allerdings tatsächlich von Mirco abgegeben wurde, ist weiterhin offen. Mehrere Zeugen hatten den Schrei vernommen. Er ertönte etwa eine halbe Stunde nach der vermutlichen Entführung des Jungen und wurde 6,5 Kilometer nordöstlich von Grefrath nahe des Klosters Mariendonk gehört.

dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare