Fall Mirco: Auswertung der Luftbilder erfolglos

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Aus so einem Aufklärungsjet wurden die Luftaufnahmen gemacht, die Hinweise bei der Suche nach Mirco geben sollen.

Grefrath - Im Fall des verschwundenen Mirco aus Grefrath war die Polizei ersten Hinweisen aus den Luftaufnahmen mit Wärmebildkameras nachgegangen - leider ohne Ergebnis.

Die Auswertung der Aufnahmen von zwei Aufklärungsjets der Luftwaffe mit speziellen Wärmebildkameras habe zwar vier verdächtige Punkte mit auffallend erhöhten Wärmewerten, ergeben, teilte die Polizei am Samstagnachmittag mit. Die Überprüfung durch Polizeihubschrauber, die diese sogenannte “Hotspots" überflogen und näher begutachtet hatten, habe jedoch keine Hinweise gebracht.

Die mit Spezialkameras ausgerüsteten Kampfflugzeuge waren am Freitag im Tiefflug über den Raum Grefrath geflogen. Sie sollten erst kürzlich vorgenommene Erdarbeiten oder verdächtige Wärmeflächen ausfindig machen, unter denen der Junge verborgen sein könnte.

Polizei sucht nach Mirco (10) aus Grefrath

Bilder von den Ermittlungen im Fall Mirco (10) aus Grefrath

Mittlerweile sind bei der Sonderkommission der Polizei weit über 1500 Hinweise eingegangen. Mirco war am Abend des 3. September auf dem Heimweg von einer Skater-Anlage verschwunden. Die Polizei befürchtet, dass der Junge einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Die großflächige Suche nach dem Kind war zuvor eingestellt worden. Mirco hatte am Samstag seinen elften Geburtstag.

dapd/dpa

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