Änderungen in der Corona-Krise

Coronavirus: Lockerungen im Juni - diese Regeln gelten im neuen Monat

Im Juni treten weitere Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen in Kraft. Das sind die Regeln im Überblick. 

  • Ab Juni kommt es in NRW und Deutschland zu weiteren Lockerungen während des Coronavirus*. 
  • Auch die freiwillige Corona-App kommt wohl Mitte Juni. 
  • Einige Änderungen gibt es auch beim Kontaktverbot und Kontaktbeschränkungen

Düsseldorf/Dortmund - Der Sommer kündigt sich mit dem Monat Juni an und das Bundesland NRW sowie im Rest von Deutschland atmet in der Coronavirus-Krise zunächst einmal durch, wie RUHR24.de* berichtet. Die erste Corona-Welle scheint abgeflaut. Ab Samstag (30. Mai) können sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen auf weitere Lockerungen freuen (alle NRW-Artikel von RUHR24.de*). Und auch im Bund tut sich etwas.

Nordrhein-Westfalen (NRW)

Bevölkerung

17,93 Millionen

Landeshauptstadt

Düsseldorf

Größte Stadt 

Köln 

Einige Dinge werden in NRW in dieser Woche wieder möglich sein. Ab Donnerstag (28. Mai) sollen alle Vorschulkinder in die Kindertagesbetreuung aufgenommen werden. Vor zwei Wochen (14. Mai) startete die schrittweise Öffnung der Kinderbetreuung in den Kitas in der Coronavirus-Krise

Coronavirus-Lockerungen ab Juni: Zahlreiche Änderungen in NRW 

Und auch im Sport- und Freizeitsektor können sich die Einwohner des bevölkerungsreichsten Bundeslandes auf diverse Lockerungen freuen. Die Ausübung von Sportarten mit unvermeidbarem Körperkontakt ist ab Samstag (30. Mai) wieder erlaubt - allerdings nur im Freien. 

Im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich soll in der Coronavirus-Zeit der sportliche Wettbewerb wieder erlaubt sein. Zudem sollen Mitglieder der Sportklubs die Umkleidekabinen und Sanitäranlagen wieder benutzen dürfen. Eine im Sommer vielleicht nicht so frequentierte Freizeitinstitution öffnet ebenfalls - die Hallenbäder

Lockerungen während des Coronavirus: Sport ist in NRW wieder möglich 

Ab Samstag (30. Mai) kommen auch Lockerungen bei Thermen, Schwimmbädern, Spaßbädern und anderen Wellness-Einrichtungen. Natürlich nur unter einem strengen Coronavirus-Infektionsschutz. Wie dieser im Detail aussehen soll, wird sich wahrscheinlich im Individualfall zeigen. 

Ebenfalls Fachmessen und Fachkongresse mit etwaigen Schutzkonzepten und Teilnehmerbeschränkungen sollen für die Menschen in NRW wieder möglich sein. 

Coronavirus-Lockerungen im Kulturbereich: Einige Institutionen dürfen die Pforten öffnen 

Gute Nachrichten für die Theater, Kinos, Opern und Konzerthäuser. Ein Besuch ist im Zuge der Coronavirus-Lockerungen im Juni* nun wieder möglich. Doch müssen sich die Betreiber darauf einstellen, sogenannte Zutrittskonzepte mit Mindestabstand und dem Einsatz von Ordnern zu erstellen. Bei größeren Institutionen, bei denen die Konzepte nicht direkt greifen, bleibt wohl der 1. September als Orientierungsdatum für eine Wiedereröffnung. 

Letztendlich darf es auch wieder einen eingeschränkten Betrieb in der Jugend-, Jugendkultur und Jugendsozialarbeit inklusive Ferienfreizeitangeboten geben. 

Kontaktverbot und Kontaktbeschränkungen - diese Coronavirus-Lockerungen kommen in ganz Deutschland

Auf eine große Lockerung dürfen sich die Menschen in ganz Deutschland ab dem 5. Juni einstellen. Bis zu diesem Zeitpunkt gilt das durch das Coronavirus bedingte Kontaktverbot. Doch was ändert sich danach bei den Kontaktbeschränkungen?

Die Maskenpflicht wird zunächst an bestimmten Orten während des Coronavirus bleiben. 

Bis zu zehn Menschen solle sich sowohl im privaten Umfeld als auch im öffentlichen Raum treffen dürfen. Weiterhin wichtig ist der Mindestabstand. So sind Treffen im Freien generell besser. Aber auch eine Zusammenkunft in gut gelüfteten Räumen ist erlaubt. In der Öffentlichkeit gelten ebenfalls weiterhin der Mindestabstand sowie an bestimmten Orten die Maskenpflicht

Kontaktverbot und Kontaktbeschränkungen: Thüringen prescht voran - NRW berät sich

Aktuell scheint noch nicht klar zu sein, wie lange Kontaktverbot und Kontaktbeschränkungen weiterhin gelten. Im Raum stehen laut dpa der 29. Juni als auch laut Beschlussvorlage des Bundes der 5. Juli. 

Wie gehen die Bundesländer mit den Coronavirus-Regeln um? Thüringen wollte zum Beispiel ab dem 5. Juni auf das Kontaktverbot verzichten und es allemal regional und im Bedarfsfall geltend machen. Aus Berlin heißt es jedoch, dass es sich bei der Verlängerung der Kontaktbeschränkungen um eine verbindliche Anordnung handelt. 

Am heutigen Dienstag (26. Mai) berät sich das NRW-Landeskabinett rund um Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Dabei soll es um eine Vorgehensweise in Richtung weiterer Lockerungen gehen (NRW-Live-Ticker zum Coronavirus*)

Coronavirus-Lockerungen: Corona-App soll Mitte Juni kommen

Neuigkeiten gibt es auch von der sogenannten Corona-Warnapp. Die soll ab Mitte Juni in den App-Stores verfügbar sein. Mit der Coronavirus-App soll die Nachverfolgung von Infektionsketten möglich sein. Infizierte Personen sollen ihre Erkrankung freiwillig übermitteln. 

Danach würden Personen, die sich in der Nähe der Infizierten aufgehalten haben, informiert werden. Voraussetzung ist natürlich die freiwillige Nutzung der App. 

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa / Collage: RUHR24

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