Johnson & Johnson

Coronavirus: Impfstoff-Hersteller startet in entscheidende Phase - und verweist auf Besonderheit

Ein Impfstoff-Hersteller aus den USA startet in die letzte und entscheidende Testphase. Das Mittel soll eine Besonderheit aufweisen und 2021 auf den Markt kommen.

  • Ein US-Hersteller für Impfstoffe startet in die letzte und entscheidende Testphase.
  • Das Mittel soll Anfang 2021 auf den Markt kommen.
  • Bislang gab es für keinen Impfstoff-Kandidaten grünes Licht hinsichtlich der tatsächlichen Schutzwirkung.

Neuss/Brüssel - Während die Corona-Fallzahlen in vielen europäischen Ländern rasend steigen, Schutzmaßnahmen erneut verschärft werden und es vielerorts so scheint, als sei man bereits in eine zweite Coronavirus-Welle* hineingerutscht, setzt sich der Wettlauf um einen Impfstoff weltweit fort. Ein US-Hersteller startete nun in die letzte und entscheidende Phase.

Coronavirus: Impfstoff-Hersteller startet in entscheidende Phase

Nachdem bereits mehrere Impfstoff-Hersteller die vor der Zulassung nötigen Massentest mit Zehntausenden Probanden gestartet haben, zieht nun auch der US-Hersteller Johnson & Johnson in die letzte und entscheidende Phase der klinischen Tests ein. In einer sogenannten Phase III-Studie, die mit bis zu 60.000 Freiwilligen auf drei Kontinenten durchgeführt werden soll, wird der Impfstoffkandidat namens JNJ-78436735 auf seine Sicherheit und Wirksamkeit überprüft.

Dies teilte die deutsche Unternehmens-Tochter Janssen-Cilag am Mittwoch (23. September) in Neuss mit. Wie es von Unternehmensseite hieß, seien die Ergebnisse der bisherigen klinischen Tests positiv verlaufen. Man hoffe, dass Anfang 2021 die ersten Dosen des Impfstoffs "für den Notfallgebrauch" zur Verfügung stehen werden.

Coronavirus-Impfstoff-Hersteller aus den USA: Mittel hat eine Besonderheit

Die Besonderheit des Mittels ist, dass bereits eine Dosis ausreichend Schutz vor dem Coronavirus* bieten soll. Die meisten Impfstoff-Hersteller nehmen bislang an, dass für einen Schutz gegen das Coronavirus zweimal eine Impfung durchgeführt werden muss.

Neben Johnson & Johnson zählen der britische Hersteller AstraZeneca und das deutsche Unternehmen Biontech zu denjenigen, die bereits die letzte entscheidende Testphase starten konnten. AstraZeneca musste dabei Anfang September einen groben Rückschlag einstecken. Bislang gab es für keinen Impfstoff-Kandidaten grünes Licht hinsichtlich der tatsächlichen Schutzwirkung vor einer Corona-Infektion*. (*Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks)

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/dpa

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