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Aktuelle Corona-Zahlen: Inzidenz sinkt weiter - Übermittlungsprobleme befürchtet

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Von: Kai Hartwig

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In Deutschland beruhigt sich das Infektionsgeschehen offenbar, das zeigen die neuen Zahlen des RKI. Die aktuellen Corona-Zahlen in der Übersicht.

Berlin - Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen (26. Mai) bei einem Wert von 262,6 gelegen. Das geht aus den Corona-Zahlen des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr hervor.

Corona in Deutschland: Bundesweite Inzidenz erneut gesunken

Damit ist die Inzidenz erneut gesunken. Am Mittwoch (25. Mai) war der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche noch mit 281,8 angegeben worden (Vorwoche: 383,2, Vormonat: 909,1).

Ein vollständiges Bild der Infektionslage liefert die Inzidenz allerdings nicht, da von einer zu geringe Datenübertragung ausgegangen wird. Nach Meinung von Experten wird vom RKI schon seit einiger Zeit eine hohe Zahl der Corona-Fälle nicht erfasst.

Der Grund hierfür sind einerseits überlastete Gesundheitsämter. Auch der Umstand, dass nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen, trägt dazu bei. Nur diese Fälle zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Eine Labormitarbeiterin etikettiert eine Kassette mit Corona-Abstrichen zum Virusnachweis unter Verwendung der PCR-Methode
Die Corona-Zahlen in Deutschland sinken. Doch nicht alle Fälle werden per PCR-Test erfasst. © Sebastian Kahnert/dpa

Corona in Deutschland: Zahl der Neuinfektionen sinkt im Vergleich zur Vorwoche deutlich

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 39.705 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 58.719 registrierte Ansteckungen) und 136 Todesfälle (Vorwoche: 165) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 26.198.811 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. (kh mit dpa)

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