Chef von Tepco "überarbeitet"

Tokio - Der Chef des japanischen Atomkonzerns Tepco, zu dem das Krisenkraftwerk in Fukushima gehört, musste sich für ein paar Tage erschöpft zurückziehen. Die Zügel gab er trotzdem nicht aus der Hand.

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Am 16. März - fünf Tage nach der Dreifachkatastrophe - habe Masataka Shimizu wegen “Überarbeitung“ die Krisenzentrale am Konzernsitz verlassen und sich in einem anderen Zimmer im Gebäude ausgeruht, berichtete die Nachrichtenagentur Jiji Press am Sonntag. Inzwischen sei er aber in die Krisenzentrale zurückgekehrt, von der er Anweisungen erteile. Auch während seiner Abwesenheit habe er Anordnungen erteilt, hieß es.

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In Fukushima kämpfen die Arbeiter seit mehr als zwei Wochen gegen einen Super-GAU. Mehrere sind bereits verstrahlt worden. Tepco war wegen seines Krisenmanagements mehrmals in die Kritik geraten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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