Nach Streit mit Kirche

BVB-Grabstein: Jens' (9) letzter Wunsch erfüllt

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Dortmunds Trainer Jürgen Klopp besuchte den kleinen Jens Pascal vor seinem Tod.

Dortmund - Ein BVB-Logo auf seinem Grabstein, das war der letzte Wunsch des kleinen Jens Pascal, der im Mai an einem Hirntumor starb. Nach langem Hin und Her wurde das Grabmal nun endlich aufgestellt.

Die traurige Geschichte von Jens Pascal bewegte im Jahr 2012 ganz Deutschland und den Fußballverein BVB Dortmund ganz besonders. Der Junge wurde nur neun Jahre alt, als er im Mai an einem Hirntumor starb. An seinem Krankenbett äußerte der leidenschaftliche Fan der Borussia noch einen letzten Wunsch. Auf seinem Grabstein sollte ein BVB-Logo angebracht werden. Natürlich wollten die Eltern ihm diesen Wunsch erfüllen und auch der BVB gab sein Einverständnis für die Nutzung des Logos.

Doch dann die bittere Enttäuschung: Die Kirche verweigerte die Aufstellung des schwarzen Granitsockels mit einem schwarz-weißen Fußball an der Spitze, weil der BVB-Grabstein den Vorschriften der Friedhofssatzung widerspreche.

Kritikwelle im Internet

Die Entrüstung in ganz Deutschland war groß und die Kritikwelle im Internet ließ nicht lange auf sich warten. Auf Facebook gründete sich die Gruppe "Jens Pascal", die innerhalb kurzer Zeit mehr als hundertausend Mitglieder zählte und für die Erfüllung von Jens' letzten Wunsch plädiert.

Seit Montag steht der Grabstein

Schließlich zeigte die öffentliche Aufmerksamkeit Wirkung und die Kirche lenkte ein. Seit Montag ist der letzte Wunsch von Jens Pascal nach Angaben des Onlineportals Der Westen nun endlich erfüllt - der BVB-Grabstein steht. Ein Fußball liegt am Boden des schwarzen Granitsockels, darauf das schwarz-gelbe BVB-Logo unter dem Schriftzug "Echte Liebe". "Er sieht besser aus, als ich es mir vorgestellt habe. Ich war total gerührt, als ich den Stein sah", wird die Mutter von Jens Pascal von der Internetseite zitiert.

vh

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