Thailand: Touristin stirbt bei Brand in Hotel

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Noch ist unklar, wie viele Touristen bei dem Brand verletzt wurden.

Bangkok - Bei einem Brand in einem Hotelhochhaus in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist eine Touristin ums Leben gekommen. Die Nationalität der Frau ist noch unklar.

Die Frau sprang nach Medienberichten aus ihrem Zimmer im 6. Stock in den Swimmingpool des Grand Mercure Park Avenue Hotel an der belebten Sukhumvit Road. „Wir wissen die Nationalität des Opfers noch nicht“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Die Feuerwehr musste am Donnerstagabend viele Menschen mit Kränen aus dem 15-geschossigen Gebäude des Grand Park Avenue Bangkok Hotel retten. Das Hotel verfügt über mehr als 200 Zimmer und liegt nahe der Sukhumvit Road, die bei Touristen sehr beliebt ist.

Die Menschen in dem Hotel seien in Panik geraten, sagte ein Feuerwehrmann. Mehrere hätten aus dem Fenster springen wollen. Die Feuerwehr habe sie überreden müssen, auf das Eintreffen der Kräne zu warten.

Unter den Verletzten waren zwei Thailänder und 19 Ausländer, die meisten von ihnen erlitten nach Behördenangaben eine Rauchvergiftung. Zwei der Ausländer sind den Angaben zufolge russische Staatsbürger.

Brandursache noch unklar

Die Brandursache war zunächst unklar. Die Behörden leiteten Ermittlungen ein. Das Feuer breitete sich kurz vor 22 Uhr (Ortszeit) vom vierten Stock des Hotels aus. Es konnte zwar schnell gelöscht werden, doch der Rauch stieg in die höher gelegenen Stockwerke, wo sich viele Menschen angesichts der Uhrzeit bereits in ihren Zimmern aufhielten. Dutzende Menschen wurden in Sicherheit gebracht, und etliche mussten an Sauerstoffapparate angeschlossen werden.

Erst am Samstag vergangene Woche war in einem Bürogebäude in einem benachbarten Stadtteil ein Feuer ausgebrochen. Der Großbrand verursachte enormen Schaden, Menschen kamen aber nicht ums Leben.

dpa/AP

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