Nicht nach EU-Vorgabe

Baden-Württemberg kaufte 600.000 Liter Desinfektionsmittel aus China - die unbenutzbar sind

Flaschen und Gläser stehen in einem Labor des Umweltservices der Deutschen Bahn.
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Coronavirus in Baden-Württemberg: 600.000 Liter Desinfektionsmittel aus China sind nicht einsetzbar (Symbolbild).

Bereits vor knapp einem Jahr kaufte die Landesregierung von Baden-Württemberg 600.000 Liter Desinfektionsmittel aus China. Sie sind bis heute nicht einsetzbar.

Stuttgart - Durch das Coronavirus kam es in Baden-Württemberg zu Lieferproblemen. Da auch die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln immer weiter stieg, bestellte die Landesregierung vor knapp einem halben Jahr rund eine Million Flaschen Desinfektionsmittel. Die Flaschen sind jedoch mit einem englischen Etikett versehen, die nicht der EU-Vorgabe entsprechen. Zu dem Kaufpreis von über sechs Millionen Euro müssen nun auch noch neue Etiketten mit deutschen Warnhinweisen angebracht werden. Die Landesregierung kündigte an, die Mehrkosten dem chinesischen Handelspartner in Rechnung zu stellen.

Wie BW24* berichtet, kaufte Baden-Württemberg für 6 Millionen Euro 600.000 Liter Desinfektionsmittel aus China, die unbenutzbar sind.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg hält das gesamte Bundesland seit mehreren Monaten in Atem (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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