Zweijähriger Junge tot

Auto rast in Zuschauermenge von Uni-Parade

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Bilder des Grauens: Der Unglücksort in der US-Stadt Stillwater.

Oklahoma City  - Die Universitätsparade in der US-Stadt Stillwater ist ein fröhliches Spektakel, das jedes Jahr Tausende Zuschauer anzieht. Dieses Mal endet sie mit Schreckensszenen.

Tragödie bei einer US-Straßenparade: Eine 25-Jährige ist in Oklahoma mit ihrem Auto in eine Zuschauermenge gerast. Vier Menschen kamen ums Leben, mindestens 47 weitere wurden verletzt, wie US-Medien berichtetem.

Demnach waren drei Zuschauer auf der Stelle tot, ein zweijähriger Junge starb später im Krankenhaus. Fünf Verletzte schwebten am Sonntag in Lebensgefahr. Die Fahrerin wurde festgenommen, der Polizei zufolge war sie alkoholisiert. Es werde noch untersucht, ob sie möglicherweise absichtlich in die Menge fuhr, hieß es weiter.

Der "New York Times" zufolge hatten Augenzeugen sie vor dem Vorfall aus einem Laden kommen sehen, in dem sie arbeitete. Sie habe aufgebracht ausgesehen.

Tausende Menschen hatten sich in der Stadt Stillwater zu der traditionellen Parade der Oklahoma State University mit einem anschließenden Football-Spiel versammelt.

Die fröhliche Stimmung verwandelte sich nach Augenzeugenberichten binnen Sekunden in Panik und Entsetzen, als das Auto plötzlich heranraste, zunächst ein Polizeimotorrad rammte und dann in die Menge fuhr. Zuschauer seien durch die Wucht des Aufpralls in die Luft geschleudert worden.

dpa

CNN

New York Times

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