Dramatische Szenen in Westfalen

Regionalzug kracht in Auto - Promille-Fahrer rettet sich im letzten Moment

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Schlimme Szenen Nachrodt-Wiblingwerde im Sauerland.

Dramatische Szenen an einem Bahnübergang in Westfalen: Zwei Männer blieben mit ihrem Auto auf den Gleisen stecken und retteten sich, kurz bevor ein Zug in ihr Auto krachte.

Nachrodt-Wiblingwerde - Weiberfastnacht, 22.52 Uhr im Sauerland bei Altena: Ein 40-Jähriger bog mit seinem VW Golf von der Bundestraße ab, wollte den Bahnübergang queren und anschließend nach rechts abbiegen. Das tat er allerdings zu früh und blieb mit seinem Auto im Gleisbett hängen, wie Come-on.de* berichtet.

Er versuchte sich aus seiner Lage zu befreien, als sich die Schranken schlossen und ein Zug näherte. Fahrer und Beifahrer (42 Jahre/aus Esens/Niedersachsen) flüchteten aus dem Auto und liefen hinter die Schranke. Von dort aus sahen sie, wie der Regionalzug trotz eingeleiteter Notbremsung in den Golf krachte. Der Zug kam nach Angaben der Feuerwehr erst etwa 200 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen.

Im Personenzug befanden sich neben dem Triebwagenführer und dem Zugbegleiter noch 21 Fahrgäste, darunter ein drei Monate altes Baby und ein kleines Kind, sowie ein Hund. Die Fahrgäste wurden durch den Rettungsdienst gesichtet. Sie blieben alle unverletzt. Fahrer und Beifahrer des Autos wurden medizinisch versorgt. Der Beifahrer wurde mit der Notärztin ins Krankenhaus gebracht. Der Lokführer erlitt einen Schock.

Es entstanden nach ersten Schätzungen rund 100.000 Euro Sachschaden. Die Fahrgäste wurden mit Taxis nach Hause gebracht.

Beim Golf-Fahrer bestätigte sich der Verdacht auf Alkoholkonsum. Der erste Test war deutlich positiv, Sicherstellung des Führerscheins und Entnahme einer Blutprobe waren die Folge. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet.

eB

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