Justiz ermittelt

Angebliches Kuscheltier beißt Besitzerin

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Streit um einen bissigen Bullterrier. (Symbolbild)

Stuttgart - Ein „Kuscheltier“ soll ein Hundeverkäufer der neuen Besitzerin seines Bullterriers versprochen haben - doch dann biss der Hund zu und verletzte die Frau schwer.

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den 44-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung, wie ein Polizeisprecher der „Stuttgarter Zeitung“ (Samstag) sagte.

Die 30-Jährige war vor zwei Monaten in Stuttgart mit ihrem neuen Hund spazieren gegangen, als der Bullterrier plötzlich aggressiv wurde und mehrmals zubiss. Dabei habe der 44-Jährige den Vierbeiner im Internet ausdrücklich als „friedliches Kuscheltier“ beschrieben. Womöglich habe er der neuen Besitzerin „die wahren Wesensmerkmale des Hundes verschwiegen“, sagte der Polizeisprecher. Das könnte bedeuten, dass der Verkäufer eine Schuld an den Verletzungen der 30-Jährigen trägt.

dpa

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