News-Ticker zum Amoklauf in Parkland

Florida-Schütze: Frau, die den Schützen bei sich aufnahm, bricht das Schweigen

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Rocxanne D. weint bei einer Pressekonferenz.

Bei dem Amoklauf an einer Schule in Parkland (US-Bundesstaat Florida) sind am Valentinstag 17 Menschen gestorben. Wir halten Sie im News-Ticker auf dem Laufenden.

  • Mitte Februar -  am Valentinstag - ist es an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland (Florida) Mittwoch zu einem Amoklauf gekommen.
  • 17 Menschen kamen bei dem Massaker ums Leben, 15 wurden verletzt.
  • Die Polizei konnte den Täter 40 Minuten nach der Bluttat festnehmen.
  • Der Attentäter ist der 19-jährige Nikolas C. -  ein ehemaliger Schüler. Er hat den Mord an 17 Menschen gestanden.
  • Der Amokschütze von Florida ist drei Wochen nach der Bluttat wegen 17-fachen Mordes angeklagt worden. 

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Die Meldungen vom 20.03.2018

22.08 Uhr:

Die Frau, die sich nach dem Tod seiner Mutter um den späteren Todesschützen der Schule in Parkland gekümmert hat, hat nach eigenen Angaben alles versucht, um eine Tragödie dieser Art zu verhindern. „Ich habe alles getan, was ich konnte, um die Polizei davor zu warnen, was da passieren könnte“, sagte Rocxanne D. am Dienstag vor Journalisten in New York. „Ich wollte nicht nur meine eigenen Kinder, sondern jeden, der möglicherweise bedroht war, schützen. Ich wollte auch Nikolas vor sich selbst schützen.“

In Begleitung der Star-Anwältin Glorida Allred sprach D. bei der Pressekonferenz in einem New Yorker Hotel erstmals öffentlich über die Geschehnisse. Sie las unter Tränen eine Stellungnahme vor und beantwortete keine Fragen.

Der 19-jährige Nikolas Cruz hatte nach dem Tod seiner Mutter, die eine enge Freundin und Nachbarin von Rocxanne D. gewesen war, für einen knappen Monat im Haus von D. in Parkland im US-Bundesstaat Florida gewohnt.

Rocxanne D. (l) spricht bei einer Pressekonferenz neben ihrer Anwältin Glorida Allred.

Die Meldungen vom 13.03.2018

19.07 Uhr: Dem 19-jährigen Angreifer an einer Schule in Florida droht die Hinrichtung. Die Staatsanwaltschaft teilte in einem am Dienstag bei Gericht eingereichten Dokument mit, dass sie die Höchststrafe für Nikolas Cruz anstrebt. Er hatte am Valentinstag an seiner früheren High School mit einem Schnellfeuergewehr 17 Menschen erschossen und 17 weitere verletzt.

Der Staatsanwalt des Verwaltungsbezirks Broward, Michael Satz, will demnach nachweisen, dass es sich bei dem Anschlag um eine "besonders abscheuliche, grauenhafte und grausame" Tat handelte, um die Todesstrafe zu rechtfertigen. Cruz hat das Blutbad gestanden und will nach Angaben seiner Anwälte auch formell vor Gericht auf schuldig plädieren.

Danach wäre zumindest theoretisch noch denkbar, dass Verteidigung und Anklage über einen Erlass der Todesstrafe für Cruz verhandeln. Auch dürfte in dem Verfahren eine zentrale Rolle spielen, ob der 19-Jährige zur Tatzeit zurechnungsfähig war oder nicht.

Fragen nach dem mentalen Zustand des Angreifers waren bereits kurz nach dem Massaker an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland aufgekommen. Cruz war polizeibekannt, da sich seine Mutter wegen gewalttätiger Wutanfälle ihres Sohnes wiederholt bei der Polizei gemeldet hatte. Im Januar wurde die Bundespolizei FBI zudem in einem Anruf gewarnt, dass sich Cruz seltsam verhalte und womöglich einen Anschlag plane. Ein Termin für den Prozessbeginn wurde noch nicht festgesetzt.

Die Meldungen vom 8.03.2018

9.42 Uhr: Drei Wochen nach dem Schulmassaker von Florida ist der Täter von einem Geschworenengericht wegen 17-fachen Mordes und 17-fachen Mordversuchs angeklagt worden. Dies teilte Staatsanwalt Michael Satz am Mittwoch mit.

Überlebende des Massakers haben eine Kampagne zur Einschränkung des laxen US-Waffenrechts gestartet. Für den 24. März planen sie eine Großdemonstration in Washington.

Die Meldungen vom 28.02.2018

10.45 Uhr: Rund zwei Wochen nach dem schrecklichen Massaker von Parkland deutet sich ein kleiner politischer Erdrutsch an: Bei einem Treffen mit Politikern scheint US-Präsident Donald Trump seinen Willen zu schärferen Waffengesetzen bekundet zu haben.

Schüler in Florida kehren an den Ort des Schreckens zurück

06.45 Uhr: Zwei Wochen nach dem Massaker an der High School in Florida beginnt dort wieder der reguläre Unterricht. Am Montag nahmen die Lehrer ihre Arbeit wieder auf und nun kehren die Schüler in ihre Klassenzimmer zurück.

Die Meldungen vom 17.02.2018

20.54 Uhr: Fort Lauderdale - Nach den tödlichen Schüssen an einer High School im US-Staat Florida sind am Samstag hunderte Schüler auf die Straße gegangen, um für schärfere Waffengesetze zu demonstrieren. An der Kundgebung in Fort Lauderdale nahmen auch zahlreiche Überlebende des Blutbades teil. Lehrer und Vertreter mehrerer Gemeinden schlossen sich an. In leidenschaftlichen Reden brachten junge Leute neben ihrer Trauer um Schulkameraden tiefen Zorn darüber zum Ausdruck, dass sich trotz einer nicht abreißenden Serie von Bluttaten an Schulen und anderen Einrichtungen nichts an den laschen Waffengesetzen in den USA geändert habe.

Blumen und Kreuze sind an einem Zaun vor der High School angebracht.

Am Valetinstag hatte ein 19-Jähriger in einer High School in Parkland mit einer halbautomatischen Waffe das Feuer eröffnet. Seitdem haben Schüler der Einrichtung in den sozialen Medien, in Fernsehauftritten und auf der Straße lautstark Konsequenzen gefordert - und Politiker angeprangert, die von der mächtigen Waffenlobby-Organisation NRA Wahlkampfgelder angenommen haben. „Schande über euch!“, rief eine Schülerin bei der Kundgebung am Samstag, während sie sich die Tränen aus den Augen wischte. „Genug ist genug!“

Die News vom 16. Februar

21.35 Uhr: Nach der schweren Ermittlungspanne vor dem Schulmassaker von Parkland fordert Floridas Gouverneur Rock Scott den Rücktritt von FBI-Chef Christopher W.. In einem am Freitag veröffentlichten Statement erklärte der Republikaner, keine Entschuldigung mache die 17 Toten wieder lebendig oder lindere den Schmerz der Hinterbliebenen. „Diese Familien werden sich den Rest ihres Lebens fragen, wie das nur passieren konnte.“

17 Kreuze wurden in Gedenken an die Opfer des Attentats an der High School aufgestellt.

19.01 Uhr: Das Massaker an einer Schule in Parkland mit 17 Toten hätte womöglich verhindert werden können. Das FBI gestand in einem am Freitag veröffentlichten Statement ein, einem Anruf am 5. Januar nicht nachgegangen zu sein. Ein Anrufer habe Hinweise auf den späteren Täter Nikolas C. gegeben, habe auf dessen Vernarrtheit in Waffen hingewiesen und dass dieser womöglich einen Überfall auf eine Schule plane.

Das FBI erklärte, der Anruf sei nie weitergegeben worden und habe die Polizisten vor Ort nie erreicht. Man habe nicht weiter ermittelt. Damit sei ein Standardprotokoll verletzt worden.

FBI-Chef Christopher W. erklärte, man bedaure zutiefst den zusätzlichen Schmerz, den die Angehörigen der Opfer nun erlitten. Er sicherte eine gründliche Untersuchung der Panne zu. Er sehe sich verpflichtet, der Sache "auf den Grund" zu gehen, erklärte er.

11.01 Uhr: Nach offiziellen Angaben ließ Cruz sich am Mittwoch mit einem Uber-Taxi zur Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland fahren, wo er um 14.19 Uhr Ortszeit eintraf. Drei Minuten später eröffnete er das Feuer auf mehrere Klassenzimmer. Um 14.28 Uhr verließ er das Schulgelände bereits wieder. Demnach sagte Cruz aus, dass er seine Waffe und seinen Rucksack mit weiterer Munition weggeworfen habe, um sich unter die aus der Schule fliehenden Menschen zu mischen.

Nach dem Massaker steuerte er einen Wal-Mart-Supermarkt und eine McDonald's-Filiale an, wie Bezirks-Sheriff Scott Israel Journalisten sagte. 40 Minuten später wurde er in der nahegelegenen Stadt Coral Springs festgenommen, nachdem die Polizei ihn mit Hilfe von Videoaufnahmen aus der Schule identifiziert hatte.

6.43 Uhr: Neue Erkenntnisse aus amerikanischen Medien zum Täter besagen, dass Nikolass C. als Baby adoptiert wurde, später starben dann seine Adoptiveltern. Der Vater erlag einem Herzinfarkt, als Nicolas sechs Jahre alt war. Die Adoptivmutter soll fortan die einzige Person im Leben des Jungen gewesen sein, zu der er ein stabiles Vertrauensverhältnis aufgebaut hatte. Im Herbst vergangenen Jahres starb auch sie. Ohne jede Vorwarnung, an einer Lungenentzündung in Folge einer Grippe. Nachbarn beschrieben ihn als einen jungen Mann, der den Ärger anzog.

6.39 Uhr: Nach dem Schulmassaker in Florida hat der 19-jährige Nikolas Cruz die Tat gestanden. Wie am Donnerstag aus Gerichtsunterlagen hervorging, sagte er aus, das Schulgelände mit dem Schnellfeuergewehr AR-15 betreten und auf Schüler geschossen zu haben, die er in den Gängen und auf dem Gelände gesehen habe. Anschließend habe er seine Waffe und Ausrüstung weggeworfen, um sich unter die Menschen zu mischen, die aus der Schule geflohen seien.

Am Donnerstagabend verwandelte sich Parkland zum Gedenken an die Opfer in ein Kerzenmeer. 

Die News vom 15. Februar

21.50 Uhr: Der Waffenhersteller Heckler & Koch hat mit einem Werbe-Tweet am Tag des Schulmassakers in Florida einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Das Unternehmen entschuldigte sich am Donnerstag für das in sozialen Netzwerken veröffentlichte Foto, das unter der Überschrift "From HK with Love" (Liebesgrüße von HK) eine Pistole in einem Herz aus Patronen zeigt.

Der Beitrag sei zum Valentinstag von der US-Tochtergesellschaft auf Twitter, Facebook und Instagram gepostet worden, erklärte Heckler & Koch. Solche Grußbotschaften seien in den USA üblich, auch in der Waffenbranche. Angesichts des Massakers in Florida sei der Eintrag aber "in hohem Maße unpassend" gewesen.

"Sowohl die Zeitverschiebung wie auch der Zeitpunkt des Amoklaufs selbst trugen dazu bei, dass der Eintrag nicht unmittelbar entfernt werden konnte", hieß es in der Erklärung weiter. Inzwischen sei der Beitrag aber gelöscht worden. Das Bild sorgte in den sozialen Netzwerken für Empörung und Spott.

21.30 Uhr: Der mutmaßliche Anführer der Rassistengruppe „Republic of Florida“, Jordan Jereb, sagte der ADL nach deren Angaben, dass seine Vereinigung nichts mit dem Schulmassaker zu tun habe. Seine Gruppierung habe den Anschlag weder angeordnet noch unterstützt.

Dem Online-Nachrichtenportal "Daily Beast" sagte Jereb, Nikolas C. habe der "Zelle" seiner Vereinigung in Clearwater angehört. Die Stadt liegt rund 300 Kilometer nordwestlich von Parkland. Der Teenager habe dort an den Trainingseinheiten teilgenommen. Dieses Training habe Nikolas C. "wahrscheinlich dafür genutzt", um den Anschlag auf die Schule zu verüben, sagte Jereb.

19.33 Uhr: Der von der Polizei als Täter des Schulmassakers von Florida bezeichnete Nikolas C. soll der Rassistenvereinigung und Miliz „Republic of Florida“ (ROF) nahegestanden haben. Das sagte ein Sprecher der Gruppierung am Donnerstag der Bürgerrechtsorganisation ADL (Anti-Defamation League).

Der ROF-Sprecher sagte, Nikolas C. habe an Trainings teilgenommen. Er habe mit „anderen Mitgliedern“ gemeinsame Autofahrten organisiert. Ob er ROF-Mitglied war oder assoziiert, sagte der Sprecher nicht.

Die ROF-Milizen bezeichnen sich als „bewaffnete Kräfte der Übergangsregierung der Republik von Florida“ und als weiße Bürgerrechtsbewegung. Sie kämpfen für einen rein weißen Staat ohne andere Ethnien, der kein Teil der USA ist. Auf der Homepage der ROF wird die Frage „Seid Ihr gewalttätig?“ beantwortet mit „Kurze Antwort: Ja“.

Trauer nach dem Horror von Florida.

16.18 Uhr: Nach dem Schul-Massaker im US-Bundesstaat Florida ist der mutmaßliche Täter angeklagt worden. Der 19-jährige Nikolas C. müsse sich wegen Mordes in 17 Fällen verantworten, erklärte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Der Schütze hatte am Mittwoch an seiner ehemaligen Schule in Parkland 17 Menschen wurden getötet und 15 weitere verletzt. Er wurde nach der Bluttat in der nahegelegenen Stadt Coral Springs festgenommen. 

13.27 Uhr: Polizei, Ärzte und Politiker sind fassungslos. Prominente fordern über soziale Medien ein schärferes Waffengesetz. US-Präsident Donald Trump dagegen schreibt via Twitter: „Es gibt so viele Anzeichen, dass der Florida-Schütze geistig gestört war, er wurde sogar wegen seines schlechten Verhaltens von der Schule verwiesen. Nachbarn und Klassenkameraden wussten, das er ein riesen Problem war. Das muss immer wieder Instanzen und Behörden gemeldet werden, wieder und wieder!

12.15 Uhr: Die Schüsse von Florida haben in den USA auch hartgesottene Profis mitgenommen. Philipp Mudd, Terrorexperte des Fernsehsenders CNN, brach vor laufenden Kameras in Tränen aus. „Können wir in diesem Land nicht endlich anerkennen, dass wir das nicht akzeptieren können?“ Anschließend brach er das Gespräch ab.

Philipp Mudd, Terrorexperte des Fernsehsenders CNN, brach vor laufenden Kameras in Tränen aus.

10.09 Uhr: Der beschuldigte Todeschütze posierte mit Waffen auf in den sozialen Netzwerken, wie US-Medien berichten. Verstörende Fotos waren demnach auf Instagram zu finden. Mittlerweile wurde der Account von Nikolas C. gelöscht. 

8.15 Uhr: Was geht Eltern wohl durch den Kopf, wenn ihnen ihr Kind so etwas schreibt? Eine Schülerin, die in der Highschool war, als Nikolas C. das Feuer eröffnete, schrieb ihrer Mutter eine Nachricht. Darin die dramatischen Worte: „Mama, sollte ich das nicht überleben: Ich liebe dich.“ 

Eine andere Schülerin erzählte der Bild, sie habe sich in einem Schrank versteckt und dann ihrer Mutter geschrieben, dass sie in Sicherheit sei. Sie war im Flur gewesen, als die Schüsse fielen. „Mein Lehrer verschloss die Tür - bevor ich rein konnte. Ich hämmerte gegen die Tür, aber er öffnete nicht. Dann bin ich zum nächsten Raum, habe geschrien und geklopft. Der Lehrer ließ mich rein.“

7.12 Uhr: Wie Senator Nelson weiter berichtet, soll der Amokschütze eine Gasmaske getragen haben. Außerdem habe er Rauchgranaten dabei gehabt. Ob er die allerdings zündete steht nicht fest.

Amoklauf in Parkland, Florida: Schütze löste Feueralarm aus - dann begann das Massaker

6.26 Uhr: Der Schütze soll seine späteren Opfer in eine Falle gelockt haben. Senator Bill Nelson sagte gegenüber CNN: „Der Schütze löste einen Feueralarm aus, sodass die Kinder aus den Klassenräumen in die Flure strömten. Dann startete das Gemetzel.“

2.21 Uhr: bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen 19 Jahre alter ehemaligen Mitschüler handeln. Die Zahl der Verletzten war zunächst unklar. Mindestens 14 Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden, von denen zwei ihren Verletzungen erlegen seien, teilte der Sheriff des Bezirks Broward, Scott Israel, mit.

Der Tatverdächtige Nikolas C. sei ein ehemaliger Schüler der Marjory Stoneman Douglas Highschool in Parkland und aus disziplinarischen Gründen der Schule verwiesen worden, teilte der Sheriff weiter mit. C. sei nach der Tat in der nahegelegenen Stadt Coral Springs ohne weitere Zwischenfälle festgenommen worden und werde wegen leichter Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt.

Er habe "zahlreiche Magazine, viele Magazine" bei sich gehabt, "und derzeit glauben wir, dass er ein AR-15 Gewehr bei sich hatte", sagte Scott weiter. Die Sicherheitsbehörden hätten bereits damit begonnen, seine Websites und Beiträge in sozialen Netzwerken zu rastern, darunter gebe es einige "sehr, sehr beunruhigende" Beiträge.

17 Tote bei Massaker an Schule in Florida

0.40 Uhr: Die Zahl der Opfer geht nach oben. Mittlerweile gab der zuständige Bezirkssheriff, Scott Israel, bekannt, dass 17 Menschen ihr Leben verloren haben.

0.19 Uhr: Bei der Schießerei sind Medienberichten zufolge mindestens 15 Menschen getötet worden. Der Sender ABC News berichtete von 15 Toten, CNN von 16 Toten. Beide Sender beriefen sich auf Behördenvertreter.

17 Tote nach Schüssen an Schule in Florida.

Schießerei an US-Schule in Florida - die News vom 14. Februar

23.24 Uhr: Bei den Schüssen an einer Schule in Parkland im US-Staat Florida sind mehrere Menschen getötet worden. Das bestätigte am Mittwoch der Sheriff des Broward County, Scott Israel. Der Täter sei gefasst, er gehe nicht von weiteren Beteiligten aus. Es handele sich um einen etwa 18 Jahre alten Mann, möglicherweise einen ehemaliger Schüler. Israel hatte zuvor erklärt, dass mindestens 14 Menschen in Krankenhäuser gebracht worden waren.

Amoklauf in Parkland in den USA: Kritik über Waffengesetz wird lauter

22.49 Uhr: Der Vorfall in Florida ist bereits das 19. Vorkommnis mit Schusswaffen an einer Schule in den USA im laufenden Jahr 2018. Erst vor drei Wochen waren in Kentucky zwei Schüler durch Kugeln ums Leben gekommen.

Regierung und Parlament haben Forderungen nach einer Verschärfung von Waffengesetzen bisher stets eine Absage erteilt.

Augenzeugen berichten über „eine Menge Blut“ im Schulhaus

22.46 Uhr: Augenzeugen berichteten, im Schulhaus der Highschool sei „eine Menge Blut“ zu sehen gewesen. Am Rande des weiträumig abgesperrten Areals warteten Eltern voller Sorge auf ihre Kinder. Die Schule wird von Schülern der Jahrgänge neun bis zwölf besucht, sie gilt als angesehen.

Schulleiter spricht von „vielen Toten“

22.37 Uhr: An einer Schule in Parkland (US-Bundesstaat Florida) sind am Mittwoch vermutlich tödliche Schüsse gefallen. Mindestens ein Mensch sei ums Leben gekommen, sagte der örtliche Feuerwehr-Chef Dan Booker Journalisten. Senator Bill Nelson sprach im Sender Fox News von „mehreren Getöteten“.

Ähnlich äußerte sich ein Offizieller der Schulbehörde. Der Sheriff des Broward County schrieb auf Twitter, es seien bisher 14 Verletzte in Krankenhäuser gebracht worden.

Polizei nimmt Täter fest

22.24 Uhr: Bei dem Mann, der von der Polizei festgenommen wurde, handelt es wirklich um den Täter. Das bestätigt der Sheriff.

22.06 Uhr: Wie „MSNBC“ twittert, hat die Polizei einen Mann festgenommen. Ob es sich hierbei um den Täter handelt, ist zunächst unklar.

22.00 Uhr: Medienberichten zufolge suchte die Polizei in Parkland - etwa 75 Kilometer nördlich der Metropole Miami - zunächst nach dem Schützen. Er soll identifiziert sein, war aber zunächst noch nicht gefasst.

Auch Donald Trump hat bereits zu dem Vorfall getwittert

21.50 Uhr: Auch der US-Präsident Donald Trump meldet sich zu Wort: „Meine Gebete und mein Beileid gehen an die Familien der Opfer des schrecklichen Florida-Schießens. Kein Kind, Lehrer oder sonst jemand sollte sich jemals in einer amerikanischen Schule unsicher fühlen.“

21.30 Uhr: Einsatzkräfte mehrerer Polizeieinheiten waren im Einsatz. Fernsehbilder zeigten, wie Rettungskräfte Verletzte auf Tragen zu Krankenwagen transportierten. Gleichzeitig verließen zahlreiche Schüler unverletzt die Schule.

Das amerikanische Nachrichten-Portal „NBC“ twitterte ein Video von dem Vorfall:

An einer Schule sind Schüsse gefallen

Update 21.19 Uhr: Parkland - An einer Schule in Parkland (US-Bundesstaat Florida) ist es am Mittwoch zu Schüssen gekommen. Das bestätigte das Büro des Sheriffs des Broward County.

Wo befindet sich die Schule?

Hier sind heute Schüsse gefallen:

nm/dpa/afp

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