Sie saßen angeschnallt in ihren Sitzen

AirAsia-Crash: Sechs weitere Leichen gefunden

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Trümmerteile der AirAsia-Maschine.

Jakarta - Indonesische Marinetauchern ist es am Donnerstag gelungen, in das Wrack des abgestürzten AirAsia-Airbus vorzudringen. Dort bargen sie sechs weitere Leichen.

Die Toten seien in der Nähe des Flugzeugrumpfs unter Schlamm begraben gefunden worden, sagte der Koordinator der Rettungsarbeiten, S.B. Supriyadi, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Toten seien noch in den Sitzen angeschnallt gewesen und vermutlich bei dem Absturz aus der Maschine geschleudert worden. Damit hat sich die Zahl der geborgenen Leichen auf 59 erhöht.  

Die meisten Todesopfer werden im Rumpf des Flugzeugs vermutet, der wegen der schlechten Sicht unter Wasser von den Tauchern noch nicht erreicht wurde. Angesichts des nun klaren Wetters sei er optimistisch, dass die Taucher das Wrack im Lauf des Tages erreichen würden, sagte Supriyadi. „Wir hoffen, weitere Leichen zu finden."

Die Maschine der Billig-Airline war im Dezember auf dem Weg von Surabaya auf der Insel Java nach Singapur mit 162 Menschen ins Meer gestürzt. Der Pilot des Airbus A320 setzte keinen Notruf ab. Taucher hatten die Flugschreiber zwei Wochen nach dem Absturz im Meer gefunden. Nach der ersten Auswertung des Stimmrekorders hatten die Piloten verzweifelt gegen den Absturz gekämpft.

AFP/dpa

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