Nach Semesterstart

Preise für Studentenbuden steigen weiter

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Wohnungsanzeigen am Schwarzen Brett der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Foto: Matthias Balk

Ab Mitte Oktober füllen sich wieder die Hörsäle. Der Zustrom an die Hochschulen steigt von Jahr zu Jahr - genauso wie die Mieten für eine Studentenbude. Eine Studie hat nun untersucht, wo die Preise am schnellsten nach oben geschossen sind.

Berlin (dpa) - Für Studenten wird Wohnen immer teurer: In Berlin sind die Mieten für Studentenwohnungen in den vergangenen sechs Jahren um gut 37 Prozent gestiegen. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag des Deutschen Real Estate Funds.

Dafür verglichen die Immobilienexperten die Mietpreisdynamik von durchschnittlichen Studentenbuden zwischen 2010 und 2016 in 15 Groß- und Universitätsstädten. Spitzenreiter bei der Zunahme im Mietpreis sind demnach nach der Hauptstadt München (24,8), Stuttgart (21,4) und Osnabrück (25,2).

Weniger stark stiegen die Mieten unter anderem in Siegen, Bonn und Heidelberg. Als Datengrundlage wurden die Inserate der Internetplattform "ImmobilienScout24" genutzt, zu der auch das Wohngemeinschafts-Portal "WG-Gesucht" gehört. "Die Preissteigerungen sind höher im studentischen Wohnen als im Gesamtmarkt", erklärt IW-Studienleiter Michael Voigtländer. Denn die Hochschüler konkurrierten mit anderen Gruppen um die günstigen Apartments.

Neben Senioren seien das zum Beispiel auch Berufsanfänger. Die jungen Erwerbstätigen haben allerdings ein besseres Budget zur Verfügung als die Studenten. "Wir haben es mit einer Gruppe zu tun, die von der allgemeinen Gehaltsentwicklung abgekapselt ist." Das verschärfe die Situation für Studenten.

IW Köln zu Immobilienmärkten

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